Dienstag, 1. Dezember 2009

Life...



... wie kann etwas, was so gut ist, gleichzeitig so "schlecht" sein... warum tuts weh wenn ich allein bin und darüber nachdenken kann :/
warum bin ich trotzdem irgendwie glücklich...

Sonntag, 8. November 2009

Liebe und Leidenschaft

Egal was ich mache, egal was ich tu, in meinen Gedanken bist immer nur du. Was soll ich auch tun, hilf mir hier raus - alles, um mich herum, in mir drinn, versinkt in Chaos. Die Welt dreht sich weiter, die Menschen, sie sehen nicht, wie die Schatten fallen... über mein Gesicht. Du bist der Sinn meiner Sinnlichkeit, doch dich zu lieben war ich nicht bereit. Reis mich, beis mich, spür mein Blut, Ich sehe die dunkle Gefahr, und doch, sie fühlt sich so gut! Es trifft mich, mit so unglaublicher Wucht, Ja, Folter ist es, Folter - und Sucht. Verlangst mich, stürtzt dich auf mich wie ein wildes Tier, lodernde Augen, dein Fauchen, so voll Begier... Und doch bist du sanft, so sanft und gut, häst mich fest, ganz fest, und machst mir Mut.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Manchmal...

Manchmal gibt es diese traurigen Momente. Untermalen von einem langsamen Klavierstück, dass einem eine Gänsehaut beschert… Alleine, nach Mitternacht vor dem PC hocken und in das viereckige Kästchen starren… mit einem Gefühl im Inneren, dass man nicht beschreiben kann.
Natürlich geht’s wieder um Liebe, oder eine Vorstufe davon. Zuneigung, Aufmerksamkeit, Geborgenheit, Freude, Freundschaft. Das Leben ist schön, aber warum bringen glückliche Zeiten immer traurige, schmerzhafte Zeiten mit sich?
Freunde sind etwas Tolles… man kann so viel Spaß haben, so viel Unsinn machen, so viele schöne und lustige Situationen erleben… Dann wiederum hockt man alleine. Warum? Warum ist der Mensch so „unbescheiden“, sag ich mal, und findet immer wieder etwas, dass ihm fehlt? Oder geht’s nur mir so?
Wenn viele Leute um mich sind, die mich nerven, will ich meine Ruhe, will allein sein. Bin ich alleine, kann ich nichts mit meiner Zeit anfangen… weil mich ein Gefühl der Einsamkeit beschleicht, sich langsam in mir ausbreitet… Früher habe ich mich so oft nach Zeiten gesehnt, in denen ich einfach träumen, kreativ sein oder allein sein könnte.
Dann bin ich auch so wählerisch bei den Leuten, die mich umgeben. Ist es schlecht, wenn man manche Freunde lieber hat, als andere? Nein… man kann nicht alles und jeden mögen. Leider beruht dieses mehr oder weniger „mögen“ nicht immer auf Gegenseitigkeit… jetzt in der Liebe, aber auch bei Freundschaften. Ich bin glücklich, gut drauf, neutral drauf, was auch immer. Sobald ich aber Zeit zum Nachdenken finde… dann wird es still um mich… ich merke, was mir fehlt… und will es vielleicht nicht wahrhaben. Also geht’s mir gut, weil ich nichts habe, was mir fehlt - > ich kann es ja nicht definieren.
Lebe deine Jugend aus, mach was du willst, jetzt hast du die Möglichkeit dazu… Trotzdem kann ich nicht „ohne Rücksicht auf Verluste“ leben… einige Dinge sind immer noch so schwer. So schwer wiegende Entscheidungen… In zwischen menschlichen Beziehungen kann man auch nie exakt wissen, was der andere denkt und fühlt… es einfach mal auszuprobieren… klingt so falsch. Ich will weder mich, noch jemand anderen verletzen. Aber wenn man‘s nicht probiert, kann man ja nie wissen, was daraus geworden wäre…

Meine Augen brennen… vielleicht sollte ich endlich mal schlafen gehen… In Kreuz-ruinierenden Positionen vor dem PC zu sitzen, wie gebannt rein zu starren und alles herum vergessen, obwohl man nichts wirklich macht… das ist nicht unbedingt die beste Lösung, eine Nacht hinter sich zu bringen ;)
Good night world.

Lieder: Nier - Piano

Sonntag, 11. Oktober 2009

Weil so lange nichts mehr getan wurde ;)

Was mach ich noch auf?
Seit ca 22 Uhr hab ich Bilder geordnet, aussortiert, bearbeitet und hochgeladen… Bevor ich zu den London-Piccs kam wurde ich aber müde… Naja, kaum kam ich mit kaltem Wasser in Berührung, war ich wieder munter .D
Jahhh und jetz hätt ich Lust, was zu unternehmen. Nur – wer is um die Uhrzeit noch wach?! Niemand, genau!! Blehhh ich find das jetzt echt doof.
soooo irgendwie hätt ich Lust mich mitzuteilen – aber sobald ich anfange zu schreiben, fang ich an nachzudenken, und dann werde ich irgendwie wieder sentimental oder melancholisch… das is so typisch wenn ich Nachts allein vorm PC sitz ^^ Also was soll ich machen? *gg*

Gestern war wieder so ein schöner Happy Abend. Zumindest der erste Teil war ohne Gedanken *gg* Tja was soll ich sagen, ich habs endlich geschafft und bin jetzt in einer WG, sozusagen „auf mich alleine gestellt“. Mir geht’s toll dabei, obwohl ich grad mal mit dem Umziehen fertig bin xDDD ich bin echt gespannt, wie das so laufen wird.
Ich hoff mal ich schaffs in der Schule wieder besser zu werden ;) wenns so weiter geht wie gerade eben pass ich nie auf.
Das ist schlecht. *gg*
Hmm Queen ist so toll <3>Ohja und obwohl es mir so gut geht fehlt immer noch was. Natürlich muss das Leben nicht immer perfekt sein, damit hab ich ja auch kein Problem. Perfektheit ist mir sowieso unsympatisch ;) Trotzdem fehlt mir irgendwas… zumindest deute ich meine Gefühle so. Leider weiß ich nicht, was genau mir fehlt… Ist ein altes Thema, eigentlich, zumindest wurde es schon mal erwähnt – dieses es fehlt was. Kann der Mensch denn nie genug kriegen?
Wie gern würd ich jetzt irgendetwas Sinnvolles, Philosophisches oder sonst irgendwie Interessantes von mir geben, aber das funktioniert ja eh nicht, also lass ich es lieber.

Ich könnte von London erzählen ;) Es war irre toll ^^ Wir haben voll Sightseeing gemacht, sind rumgelaufen durch Westminster und London City, waren shoppen bis zum Umfallen, haben uns die ganze Woche nur von Fast Food ernährt… *gg* und über alles gemeckert, was wir fanden.
Meine Zimmerkollegen waren recht lustig, drei, vier hatten das Glück, immer von ihren Freunden angerufen zu werden ^_- es war irgendwie seltsam xDD Sie schrieben so viele SMS und telefonierten jeden Tag fast ne Stunde. Und sehnten sich so sehr nach zuhause ;)
Dann gab es wieder welche, die einfach keine Lust auf die Lehrer, das Rumlaufen und das Essen hatten. Eine litt unter Aufmerksamkeitsentzug von ihrem Freund, er meldete sich einfach nicht…
Und eine wollte zum Schluss doch gar nicht mehr heim .D Aber meckern ging wie gesagt immer ^^
Wie ich in der Woche meine Freunde (außerhalb der Schule) vermisst habe… dabei war ich nur eine Woche weg!!! Natürlich hab ich den Wiesenmarkt verpasst. Jiah aber das hab ich auch erst später erfahren xDD Es war echt genial in London, und trotzdem war ich nicht zufrieden, wollte heim (teilweise halt ;)) Aber meine Freunde können ja nicht ständig um mich sein. Ich glaub, das würde mich auch mit der Zeit nerven. *lach* Was will ich dann? Ich würd am liebsten den ganzen Tag knuddeln und rumalbern .D Schule interessiert mich auch nicht mehr. *seufz*

Tralalaaaa die Post ist daaa ~ Yiah da wären z.B noch zwei Postkarten zu schreiben und Michi ihr Brief zu beantworten. Aber dazu bin ich vieeel zu unmotiviert. Michi’s Briefe sind anstrengend ;) Nicht, dass ich ihr nicht gern schreiben würde…
Hier is was, was ich in der ersten Deutschstunde geschrieben hab, für den Blog, aber es nie online stellte… xDD Weils einfach zu wenig war und ich keeene Zeit mehr hatte, weiter zu schreiben. Von dem her:
Naja, jedenfalls habe ich keine Ahnung, warum ich gestern so seltsam Niedergeschlagen war – auch wenn es nur ein leichtes Gefühl war… *seufz* es ärgert mich immer, wenn ich meine Gefühlslage nicht erkennen kann, weil ohne zu wissen, was es ist, kann man „es“ auch schwer bekämpfen…
Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass man mit mir nicht wirklich „tiefsinnige“ Gespräche führen kann. Woran liegt das? Leb ich wirklich so oberflächlich? Oder hab ich angst, tiefer zu gehen… Ich sehne mich danach, geliebt zu werden, nach Nähe und Zuneigung – aber auch nur bei gewissen Personen, die ich mir aussuche… Warum? Ich weiß es doch nicht! Auch kann ich die Zeichen meines Herzens nicht deuten… es fühlt sich mal verletzt, wann es eigentlich keinen Grund dazu gibt, und ist anderseits glücklich über die kleinsten, unbedeutendsten Ereignisse. Dann lässt es mich wieder im Stich, wenn ich wissen will, ob ich was fühle -.-

Njaaa, anyway I’d like to finish here. Das nächste Mal vielleiht etwas... weniger Sinnfrei ;) Gotta go… watching some dvd ;) Tomorrow is Sunday and I can sleeeeeeep how much I like too J it’s a great feeling not to depend on someone else… souuu see you ;)

Lieder: We are the Champions, Bohemian Rhapsody, Love is gone

Mittwoch, 9. September 2009

Ich freu mich auf die Heimat!!!

Was man da so alles machen kann...


Zur Begrüßung im Kreis geschwungen werden

Sushi essen gehen

Singstar mit vielen Leuts spielen

Shisha in versifften Kellern rauchen – natürlich mit den richtigen Leuten ;)

von Tama aufgestylt werden :P

Larp-Schwert basteln

Torchwood schaun

Schwertkampf

Billiard u. Balanka im Verein spielen

Bei OPF mit machen

in den Wörthersee springen ;)

knuddeln

Leute beißen :P

Larp- und Chara-Pläne schmieden

Tama und Martin im Duett „10 Orks“ singen hören

Munchkin spielen :D

Mit den Theaterchicks ins Theater gehen ;)

Montag, 31. August 2009

Im Kampf gegen das Chaos

So schaut‘s aus bei uns, in der Früh, wenn die Leute vom Tisch aufgestanden sind und die Reste des Frühstücks dort hinterlassen – das reinste Chaos. Besonders schlimm wirkt sich dieses bei Gruppen aus, die zu acht am Tisch sitzen. Sind einmal alle weg, stehen Tassen, Kannen und Teller verlassen hier und warten darauf, von den Kellnern abgeholt zu werden. Tja, diese Kellner sind meistens damit beschäftigt, andere Gäste mit Kaffee zu bedienen oder das Buffet zu kontrollieren. Alle Tische kann man auch nicht auf ein Mal aufräumen.
Hat man also endlich mal die Zeit gefunden, nimmt man ein Tablett und sieht sich 2,3 oder mehreren Schlachtfeldern gegenüber. Der Kampf beginnt….
Meistens haben wir das eh schnell geregelt. Das Zusammenstapeln macht mir sogar Spaß ;) Gut ist es, wenn wir den Wagen benützen können, da geht vieles mehr drauf als auf ein Tablett. Wenn nicht, laden wir uns viel zu schwere Gewichte auf, mit denen wir unseren Rücken kaputt machen. Noch merken wir es nicht, aber in ein paar Jahren werden wir es bereuen!

Sonst mache ich zurzeit recht wenig. Ich schlafe, sehe mir diverse Filme an, surfe immer noch zu viel im Internet und schaffe es ab und zu, mich zum Brief- oder E-Mailschreiben aufzuraffen. Faulheit ist nicht umsonst eine der Sieben Totsünden. Obwohl auf mich laut Facebook eher Völlerei und Wollust zutrifft. Aber, ich sollte es ja nicht übertreiben – so schlimm bin ich auch wieder nicht.

Da hätten wir mal ein kleines Chaos jeden Morgen in der Arbeit, dass in eine leichte „Sisyphos-Arbeit“ ausartet… doch, was eigentlich viel wichtiger ist… das Chaos in einem selbst. Kann man da je Ordnung reinbringen? Kann ein Mensch so im Einklang mit sich selbst sein, dass er ganz sicher weiß, wer er ist, was er denkt und tut? Dass er keine Fragen an sich selbst hat? Vor allem, dass er weiß, was er fühlt…
Eine meiner Fragen ist, wie lange man braucht, um über eine Person, die man mal geliebt hat, oder in die man verliebt war, hinweg zu kommen. Wie es sein kann, dass in einem immer noch eine so große Zuneigung zu dieser Person lebt, und hofft, obwohl man sich doch gedacht hatte, damit abgeschlossen zu haben… obwohl man weiß, dass betreffende Person nicht mehr zu einem zurückkehren wird.
Kann man nach einer „erotischen Beziehung“ mit einer Person wieder zu einer normalen „Freundschaftsbeziehung“ zurück kehren? Stehen einem die Gefühle, die man einmal – oder immer noch – für die Person hat(te), im Weg? Kann es so sein wie vorher, kann man über Geschehenes hinweg sehen?

~und der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt, weil er hofft und liebt, weil er mitfühlt und vergibt, weil er lacht, weil er lebt...~

Grönemeyer ist mir hierzu ganz spontan eingefallen ;) Ich zitiere einfach viel zu gerne Liedtexte. Aber, was ich eigentlich sagen wollte… ich hab gerade keine Ahnung, wie es so im Allgemeinen um mich steht. Ich fühl mich irgendwie in der Schwebe – ich habe keinen „Zugang“ zu Dingen, Situationen und Menschen, die mein Alltag sind und mir nahe stehen. Ich bin auf Distanz zu den Dingen, die mich bewegen. Wenn man weit weg ist, kann man sich leicht eine Meinung zu etwas bilden, einen Entschluss fassen und sich noch so sicher sein – die Wahrheit weiß man erst, wenn man den Dingen gegenübersteht. Wenn man wirklich fühlt, was eine Situation für einen bedeutet. Auf Distanz kann man sich nur vorstellen, was man glaubt zu fühlen. Wichtig ist der Moment, in dem man die Gefühle fühlt und sie sich nicht mehr vorstellt oder ausmalt.

In meinem Zimmer ist es kalt. Der Sommer ist vorbei… Er verging so schnell. Es fühlte sich nicht wie Sommer an. Es fühlte sich gar nicht an… Wo sind die Zeiten hin, als ich noch jeden Tag im See verbrachte? Als ich mit Freunden Eis essen ging oder Radtouren machte… und nicht die meiste Zeit arbeitete, schlief oder vor dem PC saß.
Die Sommerferien sind ganz anders, wenn man sie mit Aufgaben füllt. Wenn man Arbeit hat, zu der man regelmäßig – wie zur Schule – erscheinen muss. Die Zeit vergeht schneller, wenn man sich auf etwas freut. Wenn man von einem freien Tag zum Nächsten denkt. Natürlich scheint die Zeit immer so lang zu sein… aber sie vergeht, und meist ist sie im Nachhinein kaum zu fassen. Als Kind lebte ich den Sommer, jeden Tag, interessierte mich nicht für Morgen, für Uhrzeit oder Wochentag, die Zeit war mir egal. Also war ich Zeitlos – wodurch man auch nicht sagen konnte, ob die Zeit überhaupt verging. Irgendwann war es dann langweilig… manche Freunde waren zu weit weg, man hing immer mit der Familie herum und hatte keine Aufgabe. Ich freute mich noch auf die Schule, bis ich ca. 16 war. Dann fing ich an zu Arbeiten – und hatte keine Sommerferien, die mir langweilig werden konnten ;)

Ich finde es lustig, am PC zu sitzen und ganz schnell zu schreiben. Ich glaub, das hab ich im vorhergehenden Post schon erwähnt. Ich würde auch so gerne Geschichten schreiben – aber es fehlen mir Ansporn und Kreativität gleicher Maßen… Ich habe keine Ideen, oder ich kann eventuelle Einfälle nicht umsetzen. Dann hab ich abwechselnd mal wieder keine Zeit und keine Lust.
Achja, das Leben ist schwer. Ich fühl mich ja im Moment gar nicht so schlecht, also sollte ich mich nicht aufregen! Ich bin zufrieden, gesund, verdiene Geld, habe Freunde und schönes Wetter. Was will man mehr? Noch Modelmaße haben, irgendwie berühmt sein, super singen, malen, tanzen und schreiben können, reich sein, blah blah – das alles braucht man doch gar nicht, zum Glücklich sein. Jeder Mensch hat seine eigenen kleinen Mosaikteilchen, die ihn zum Glück führen. So definiert auch jeder „Glück“ anders. Beziehungsweise den Weg zum Glück. Das Gefühl, denke ich mir, bleibt für alle gleich: Schwerelosigkeit. Der Flow-Zustand, in dem die Energie ohne Hindernisse durch den Körper fließen kann, einem alles gelingt, man rund um zufrieden ist, die Zeit und alle Probleme vergisst. Oder so in der Art ;)


Lieder: Mensch, Dieses Leben,

Dienstag, 11. August 2009

Gedanken am Abend

Hm. Was tun, wenn einem langweilig ist. Wenn man auf eine Person wartet, die nicht kommt, und man sich selbst nicht eingestehen will, dass man auf diese Person wartet. Bzw, niemanden sagen will, dass man auf diese Person wartet… schon gar nicht der Person, die einen warten lässt. Was, wenn sie eh nicht kommt? Warum warte ich schon wieder, verdammt noch mal? Mir scheint, mein ganzes Leben suche ich nur Gelegenheiten, wo ich warten kann. Hoffen. Hoffen, dass die Person Zeit hat, Zeit für mich. Jetzt ist es eine andere Person. Aber, es gibt immer eine Person, auf die ich warte, so scheint es mir. Meist darauf, dass sie online kommt. Dass ich mit ihr chatten kann.
Bei der letzten Person wartete ich darauf, dass sie sich überhaupt meldet. Dass sie mich liebt. Ich wartete auf ein besonderes Gefühl. Aber es kam nicht… die Hoffnung starb nicht, ich tat nichts als warten. Und dann wurde ich enttäuscht. Je mehr man hofft, desto größer ist die Enttäuschung. Wer kann mir sagen, wie man Hoffnung abstellt?!

Dieses ewige warten. Es ist, als würde ich meine Zeit vergeuden. Zeit, in der ich alles andere machen könnte. Zeit, die ich mit warten und hoffen verbringe. Zu demotiviert, um etwas Produktives machen zu können. Mit einem Gefühl, etwas machen zu wollen, mir etwas zu wünschen, nur nicht genau zu wissen, was es ist… Ich will es haben. Aber ich kriegs nicht, wie auch, wenn ich nicht weiß, was ES ist.
Im Internet surfen. Unsinnig. Lesen… es gibt interessante Geschichten. Blogs von Leuten, die, wie alle, irgendetwas haben, womit sie unzufrieden sind. Sie sind nicht unbescheiden… sie wollen nicht alles haben, was sie sehen. Sie haben nur dieses Gefühl… etwas, dass nicht ganz passt im Leben. Etwas, dass noch fehlt. Nur – was?

Meine Hände wollen tippen. Geschichten schreiben… Das wär jetzt schön. Doch woher soll ich die Kreativität nehmen? Die Geschichten, die ich anfing, als ich noch 16 war oder jünger, wie setze ich sie fort? Obwohl sich meine Interessen nicht viel geändert haben… sie sind nur älter geworden. So wie ich. Ich möchte schreiben… etwas kreieren, dass spannend ist, voller Gefühle, so real wie möglich, aus meinen eigenen Gedanken kommt… Aber ich weiß nicht wie. In welche Richtung soll die Geschichte gehen? Wem geb ich die Hauptrolle? Seufz… Brief schreiben oder Mail beantworten, das reizt mich gerade nicht. Da seh ich, dass ich so viel Arbeit vor mir habe – und fange deswegen gar nicht damit an. Das ist eine sehr schlecht e Eigenschaft von mir. Wie soll ich nur je die Motivation bekommen, meine FBA für Medieninformatik anzufangen?!

Eigentlich, als ich das hier anfing, plante ich gar nicht, es online zu stellen. Aber… für was schreib ich sonst?! Dass dieses Dokument auf der Festplatte vergammelt und mich nostalgisch werden lässt, wenn ich es in einem Jahr wieder lese? Nope. Auch wenn nicht viele je dazu kommen werden, dies zu lesen… auch wenn ich keine Kommentare krieg… das ist mir egal, weil, eigentlich schreib ichs ja nur für mich. Einfach, weil ich Lust habe zu schreiben. Nur keine Ideen. Einen leeren Kopf, in dem haltlose Gedanken herumschwirren, Gedanken ohne Anfang und Ende, die einfach in meine Finger fließen. Ich denke gerade nicht nach. Ich denke nur die Wörter, die ich schreibe. Wenn ich so schnell schreibe… dann hab ich gar keine Zeit zum Nachdenken. Ich weiß jetzt nicht, was ich später noch schreiben werde. Hab auch nichts Großes vor. Werde ich noch etwas schreiben?
Ha, ich mag es so zu tippen. Wenn die Finger über die Tastatur huschen und nicht unterbrochen werden… wenn ich bloß nicht so viele Fehler machen würde. Tippfehler in diesem Fall. Dann wäre der Schreibfluss noch schöner….

Achja, was fang ich damit an, was ich geschrieben habe? Was fange ich mit diesem Abend noch an? Werde ich wieder lesen gehen? Werde ich morgen wieder denken, der Tag war so sinnlos.. Zeit, die ich mit warten verbracht habe, warten darauf, dass die Zeit vergeht, dass ich endlich wieder daheim bin. Und was ist, wenn ich wieder daheim bin? Dann denke ich auf einen Sommer zurück, in dem ich nichts gemacht habe… Dann bin ich daheim, und warte wieder. Auf was ich dann warte? Weiß ich noch nicht. Nun, ich habe ja nicht direkt nichts gemacht… Ich habe viele neue Leute kennengelernt, hatte lustige Stunden, tat mir schwer, den einen oder anderen Dialekt zu verstehen. Verändere mich mit jedem Tag, ein ganz kleines bisschen. Was ist der Sinn dahinter? Sicher ist einer dahinter, ich möchte nur wissen, welcher. Wenn ich den Grund für das alles wüsste, vielleicht gings mir dann besser. Doch, wenn ich alles wüsste, dann, dann würde alles enden. Das ist natürlich nicht das, was ich will.

Ich weiß überhaupt nicht, was ich zurzeit will. Hab meine innere Ruhe noch nicht gefunden. Bin nicht im Reinen mit mir, bin nicht zufrieden. Was will ich? Bekomme ich das, was ich will, auch ohne zu wissen, was ich will? Merke ich es dann überhaupt? Damn, warum schreib ich hier so einen Müll zusammen… ich möchte doch nur schreiben… aber meine Gedanken weigern sich, eine Geschichte zusammen zu bekommen. Tjoah. Schicksal…

>> Komm mit mir, ich zeige dir meine Magie. Lass dich leiten… Glück ist die Magie in meinem Leben. Lass sie auch in dein Leben. Ich will dir Glück bringen. Bitte, lass mich dir Glück bringen. Erkenne die Magie im Glück. Komm mit mir. <<