Dienstag, 11. September 2012

Anna - Fennmark "Die Eherne Wehr"

Anna war von Anfang an dagegen, mit ihrem Onkel wieder in die Fenmark zu gehen. Aber sie wusste, Sir Sebastian war sehr reichstreu und würde seine Heimat niemals im Stich lassen... Ohne ihn wollte sie auch nicht beim Orden bleiben, und so entschloss sie sich murrend, ihren Onkel zu begleiten. Nachdem auch die Magier des Schwarzen Ordens sie nun untersucht hatten, in allen erdenklichen – nicht schädigenden – Wegen, wartete sie eigentlich nur mehr auf die Ergebnisse. Insgeheim glaubt sie nicht daran, dass die Ordensmitglieder, so fähig sie auch sind, ihr das Schicksal erleichtern könnten. In der Militärakademie von Fenmark und auch mit ihren Onkel trainierte sie, um sich gegebenenfalls auch allein gegen Schergen und sonstiges Unheil schützen zu können. Bis sie auf der Burg (ich hab den Namen vergessen LOL) ankamen, hatte Anna ihrem Onkel auch schon wieder verziehen und er war sehr erleichtert darüber. (hoff ich mal :P) Die Burg war anfangs gut gesichert gegen die Dunkelelfen, Barrikaden erschwerten ihnen das eindringen. Doch durch wiederholte Angriffe war auch die Mauer nicht mehr sicher, und es hatten sich unbemerkt neue Eingänge gebildet. Die Verteidiger waren schon müde, die Dunkelelfen wollten nicht aufgeben. Man wartete nur mehr auf das Heer, dass kommen würde, um die Dunkelelfen endgültig zurückzuschlagen. Was genau die Biester von dieser einen abgelegenen Burg, die nicht mal im Grenzgebiet lag, wollten, blieb Anna vorerst verborgen. Im Hof trafen sich die verschiedensten Gruppen: Burgherren, Schreinwächter, der Schwesternorden Farûns, Reisende und Söldner, die angeheuert wurden.

Sebastian und ich waren schon sehr skeptisch über die Sicherheitsvorkehrungen. Es galt auch, dass ich sofort in die sicheren Mauern der Burg verschwand, sollte es einen Angriff geben. Natürlich warf dies bei den anderen Anwesenden die Frage auf, was denn ein schwaches Mädchen wie ich in einem Kriegsgebiet mache, wenn ich eh nicht kämpfen würde. Nunja, ein bisschen kämpfen konnte ich ja schon. Nur wollte mein Onkel mich nicht unnötiger Gefahren aussetzen. Ist doch verständlich, oder? Als der Abend relativ ruhig blieb, gingen die Schreinwächter und Burgherren allmählich schlafen. Leider wusste von den neu zugereisten, sprich den Söldnern und uns, niemand Bescheid, wo denn ihre Schlafgemächer waren. Irgendwann nach Mitternacht ging es dann los... zuerst blies ein Horn und der Schrein in der Mitte der Burg verlor plötzlich all seine Kerzen, somit auch seine Macht. Wir dachten natürlich, der Angriff würde sofort kommen. Doch Minuten verstrichen und nichts geschah. (So entschloss ich mich, OT aufs WC zu gehen, und bin indirekt schuld an Sebastians Tod T_T) Als wir aus der Scheune, in der Onkel und ich uns zurückgezogen hatten herauskamen, bot sich uns ein schreckliches Bild, das wir nicht auf Anhieb erkannten: All unsere Mitverteidiger lagen bereits am Boden, nur wenige davon noch am Leben. Die Zeit zum Überlegen war zu kurz, und wir sahen nicht, dass die Angreifer die Überhand hatten. Also stürmten wir auch in den Kampf, der leider nur mehr kurz weilte. Ich sah, wie Sebastian fiel... und dann rannte ich, bis mich die Hellebarde eines Dunkelelfen an der Schläfe traf. Ich fiel und dachte, mein Leben wäre vorbei... Onkel, es tut mir so leid. Kurze Zeit später wurde es schwarz um mich. Ich erinnere mich dunkel, dass ich von einer Hohepriesterin dieses Abschaumes zu einer Sklavin gemacht wurde... ich konnte kaum mehr sehen oder atmen, ich wollte, dass sie einfach verschwindet... danach wollte ich gar nichts mehr. Aber meine Wunden heilten ein wenig, und auch mein Bewusstsein kam irgendwann wieder. Und dann tat ich das, was ich immer tat: Weglaufen.

Ich konnte nicht darüber nachdenken, was genau passiert war. Ich schaltete meinen Kopf komplett ab und lief einfach nur. Es wurde schon hell, als ich Ariane von den Greifen traf. Ihr ging es ähnlich wie mir: Ihre Söldner-Kollegen, sozusagen ihre Familie, waren mutmaßlich tot oder versklavt, sie selbst konnte dem Zauber der Priesterin entkommen. Wir überlegten, was wir tun sollten, Ariane wollte eher zurück in die Burg, und ich wollte Hilfe holen. Bevor wir uns jedoch dazu entschlossen, durch den See zu schwimmen und zu fliehen, entdeckten uns ein paar von den Gunslinger. Es waren zwei Frauen, die ich vorhin schon auf der Burg gesehen hatte. Ich wusste nicht, was sie für eine Gesinnung hatten, aber nachdem sie in den Burghof gelassen wurden vertraute ich ihnen. Sie erzählten, ihren Kameraden wäre es auch so ergangen wie uns, sie wären in die Burg gegangen und angegriffen worden. Wir begleiteten die zwei zu ihrem Lager, wo sie uns deuteten, uns zu verstecken. Warum weder Ariane noch ich bei dieser Andeutung stutzig wurden weiß ich nicht... wir hielten uns brav versteckt, bis die anderen Gunslinger auftauchten. Ariane wusste von mir, dass diese in der Burg waren, also vertrauten wir ihnen. Obwohl wir noch unschlüssig waren, waren wir des Wartens überdrüssig. Ariane wollte unbedingt zurück in die Burg um Überlebende zu finden und auch in mir keimte die Hoffnung, das mein Onkel noch am Leben sein könnte. Also zeigten wir uns den Gunslingern, die uns zuerst befragten, was unsere Absichten wären und dann mit uns Richtung Burg gingen. Als ich die ersten Schüsse im Rücken spürte, rasten mir viele Gedanken durch den Kopf: NEIN!! Wie konnte ich nur, jetzt hab ich die Dunkelelfen überlebt und dann das... und Ariane, sie ist doch auch erst 15.. alles meine Schuld... (OT: FUUUUUUUUUUUUU!)

Als ich wieder zur Besinnung kam, stand ein Engel mit einem zweiseitigen Gesicht vor mir. Sie hatte mich anscheinend zurück geholt, ich glaube, ihr Name ist Hal. Ich dachte, ich wäre ein Geist, so wie Ariane an ihrer Seite. Doch dann sprach sie mit mir, und ich fühlte, dass ich wieder am Leben war. Auch in diesem Moment wusste ich nicht recht, wie mir geschah. Hal sprach mit mir. „Solange ER für dich kämpft, wirst du leben.“ Und ich erinnere mich, dass sie mich warnte: „All jenen, denen du begegnest, wirst du das Verderben bringen, vergiss das nicht!“ Dann zog sie mit Ariane von dannen. Ich versteckte mich wieder in unserem vorherigen Versteck zwischen den jungen Tannen. Ich fühlte mich so hilflos. Allein. Überall Feinde... Doch die Hoffnung war stark in mir, dass mein Onkel überlebt haben könnte. Hal hatte so etwas gesagt. Er musste einfach noch leben. Und ich musste es herausfinden... also lief ich wieder zurück in die Burg. Kurz davor traf ich auf die übergebliebenen Burgbewohner, die sich in der Nacht im magischen Schutz der Burg aufhielten. Sie hielten mich zuerst für einen Dunkelelf, doch ich konnte sie schnell überzeugen. Endlich wieder jemand, dem ich vertrauen konnte. Zurück in der Burg waren hohe Verluste zu beklagen. Einer der Greifen war noch am Leben, ich denke, er hieß Vlad, aber ich weiß es nicht mehr. Ariane hatte also recht. Ich vermied es, von ihr zu erzählen, doch es war unausweichlich. Stunden vergingen, Kämpfe wurden geschlagen... Hal tauchte ab und zu auf. Einmal sprach sie wieder mit mir. Und dann, dann sah ich ihn wieder: Sebastian! Er war noch am leben! Er stand neben dem Burgeingang, die Sonne strahlte auf ihn, lies ihn wie eine Illusion erscheinen. Die erste Freude wurde von meiner Angst unterdrückt, dass es nicht echt sein könnte. Ich lief zu ihm, ich starrte ihn ungläubig an. „Bist du.. echt? Lebst du noch?!!“ Als er nickte, viel ich ihm weinend in die Arme. Er war wieder da. Mein Onkel, ich hab ihn nicht verloren. Alles wird gut.

Dienstag, 4. September 2012

Johannastasia

Warum der Titel? Nja, mir selbst ist es aufgefallen, und ich wurde vermehrt darauf hingewiesen: Meine Charaktere beinhalten seltsamer Weiße alle den Namen "Anna" ...

Der August war definitiv ein larplastiger Monat. Gleich am 1. gings nach Deutschland auf das „Conquest of Mythodea“. Ihr erinnert euch sicher noch an Johanna, die arme Witwe eines Ewigen Schwertes? Die hab ich diesmal wieder brav alle 4 Tage durchgespielt. Sie ist jetzt schon ein wenig mehr bei den Tivar Khar'Assil integriert. Weiter gings keine 4 Tage nachdem ich wieder in meiner trauten Heimat war mit Anna, die ihrem leidgeprüften Onkel in die Fennmark folgte, um diese vor den Dunkelelfen zu verteidigen. Nach einer kurzen Pause von zwei Wochen lies ich mich von meiner lieben Lucia dazu zu übereden, Anastasia mit auf das Jahresfest des Schwarzen Kreises zu schicken. Somit hätten wir nun alle An(n)a's beisammen ;)

Ich habe versucht, die Spiele relativ kurz zusammenzufassen, weil auf zu viel Text hab ich selbst keinen Bock :P Aber: Oh gott oh gott es geht nicht kürzer T_T es ist sooo viel passiert, ich hab eh schon einiges ausgelassen. 4 Tage mit Mega-Plot sind einfach zu viel ;) Außerdem versteht man vermutlich auch so nur die Hälfte, um die Geschichte zusammengefasst erzählen zu können wäre viel Hintergrundwissen der Leserschaft vorauszusetzen... Naja, was solls. Jetzt gibt’s drei eigene Posts. XD Vom Schwarzer Kreis Jahresfest könnt ich hier auch noch dazu schreiben... überleg ich mir noch. Aber für heute ist genug. *tot*

~to be continued~

Johanna - Mythodea 2012

Mittwochabend begann gleich mit einem Marsch ins Magielager, um den neuen Magie-Avatar zu begrüßen. Irgendwie hab ich den verpasst, aber man sagte mir, sie wäre sehr eindrucksvoll. Ich war die meiste Zeit noch mit Sticken und Nähen von meiner Gewandung beschäftigt. Donnerstag morgen verpasste ich erst einmal die Morgenmesse... Dann begann auch schon unsere Mission: Viele Siedler kamen zu uns, um sich über die Wahl zu erkundigen. Es ging darum, ob das Siegel der Ratio nächstes Jahr oder erst in nächster Zeit, wenn die Siedler denken, sie wären bereit dazu, geöffnet werden sollte. Die Elemente möchten dass Siegel gleich, also binnen eines Jahres, öffnen, aber sie geben den Siedlern den freien Willen, sich selbst zu entscheiden. Die Tivar Khar'assil, die hingebungsvolle Diener der ersten Schöpfung, also der Elemente, sind, missionieren nun eifrig um die Öffnung des Siegels zu ermöglichen. Die Quai hingegen bevorzugen, es ruhiger angehen zu lassen und noch etwas zu warten. Sie sind der Meinung, wir werden immer stärker, und könnten vielleicht andere Verfemte Elemente vor der Öffnung des Siegels schon besiegen. Der Kampf der letzten 10 Jahre zeigt aber, dass jetzt der richtige Augenblick ist. Die Bestätigung dazu erhielten wir am Abend des Erztages, nach der Wahl. Aber dazu später. Im Laufe des Tages erfuhren wir, das Athariot, Sohn der Almahandra, mit Camira in den Reihen der Untoten gesichtet worden war. Er wurde von ihr durch ein Amulet und durch Essenz des Schwarzen Eises kontrolliert. Schon am Nachmittag machten wir uns auf den Weg, Camira das Amulett zu entreißen. Ohne Rücksichtnahme auf ihr Leben warf sich Rancalla, eine erwachte Alte Herrscherin der Ewigen Schwerter und ehemalige Freundin von Camira, ebendieser in den Weg, um sie aufzuhalten. Mit Hilfe der Malaka'Re Skarr, die sich tapfer in den Weg stellte - entgegen ihrer Natur, sich zu verstecken – konnten wir das Amulett erlangen. Sofort wurde unser schnellster Läufer zur Almahandra geschickt, die alles weitere in die Wege leitete. Eine kurze Zeit lang fürchteten wir, um Rancalla wäre es geschehen, aber Terra war mit ihr. Bereits in der Nacht erreichte uns die Nachricht, dass Athariot erfolgreich befreit wurde, und nun im Feuerlager seiner Genesung harrte. Irgendwann an diesem Tage, ich kann es zeitlich nicht mehr zuordnen, trafen wir bei den sogenannten Tempeln des Schwarzen Eises auf paktierungswillige Siedler. Wir versuchten, sie vor der Gefahr zu warnen und einen Waffenmeister festzunehmen. Die Ereignisse überschlugen sich, als der Archon des Südens, Tuachal, plötzlich auf alle Tivar Khar'assil die in seinem Sichtfeld waren losging. Ich rannte, wie ich noch nie in meinem Leben gerannt war, dennoch war ich zu langsam für ihn. Ich weiß nicht, wie vielen Menschen, die sich ihm tapfer in den Weg stellten, ich mein Leben zu verdanken habe. Als Faryanne mit ein paar restlichen Ewigen Schwertern zufällig vorbei kam, konnte man hinter Tuachal, der ihr mit seinem großen Hammer entgegen ging, die Wiese rot-weiß gepflastert sehen... Nachdem seine Nyame und andere ihn endlich zur Besinnung bringen konnten, war auch der erste Schock vorüber. Trotz schlimmer Verletzungen hatten wir den Elementen sei Dank niemanden verloren.

Freitagmorgen veranstaltete unser Anwärter, Lodrick, das Ritual des Kreislauf des Lebens bei der Morgenandacht. Es kam gerade recht, denn kurz danach wurden wir von einer unüblich großen Patrouille Rhaks des Schwarzen Eises angegriffen. Am späten Nachmittag war ein Duell von Gaheris gegen Argus angesetzt. Mithilfe einer besonderen Waffe (das Clover) sollte er besiegt werden. Uns war mulmig zu Mute, als wir uns den Schaulustigen anschlossen und die Vorbereitungen Gaheris beobachteten. Zuerst opferte Gaheris 10 Menschen, um die Macht des Clover zu Stärken. Dann, zum Schrecken der gesamten versammelten Tivar Khar'Assil, benutzte sie dessen Macht, um die Waffe Argus, ein Champion des Untoten Fleisches, gegen ihn zu benutzen. Das war nicht richtig. Auch der Sieg, den Gaheris errang, war nicht richtig. Die Meute jubelte, doch wir konnten uns nicht im geringsten Freuen. Die Angst, das etwas schreckliches passieren würde, überkam mich. Und gerade, als Orathon den Tod Argus feststellte, trat es ein. Plötzlich fielen alle Edalphi zu Boden. Ein Schreck durchfuhr mich, und meine Gedanken rasten. War der Fluch der Edalphi eingetreten? Aber die Ratio war doch nicht befreit-oder?!! Erst später dämmerte es uns... Die Lebensenergie der Edalphi, die in einem großen Energiepool gesammelt wird, speist fünf Wesen. Und Argus war einer davon. Estaher de vo Canar, eine Alte Herrscherin, die anscheinend den Weltenbrand überdauerte und nicht geschlafen hatte (d.h. Viel mächtiger als unsere Alten Herrscher ist) erschien und drohte der Nyame Kashalee mit dem Tod, wenn sie den Fluch der Edalphi nicht lösen würde. Die neuesten Vermutungen besagen, dass die fünf Wesen, die durch diesen Fluch Unsterblichkeit erlangten, Estaher, Argus, Marien, Lisa (alle drei angeblich Kinder von Estaher) und das Goldene Kind sind. Nachdem das Goldene Kind die Seele des Landes ist, fürchten wir ein wenig die Auflösung des Fluches.

Am Erztag standen Quai und Tivar Khar'assil gemeinsam Wache bei der Waage, damit die Wahl gerecht und so anonym wie möglich vonstatten ginge. Scharren der Siedler kamen, um sich an der Wahl zu beteiligen. Und dennoch waren es so wenige. Während der Wahl gab es auch einen Aufmarsch aller Lager, die gesamte Wiese vor der Waage war mit Kriegern und Bannern übersät. Grund war die Schließung des Sphärenriss, wenn ich mich Recht erinnere. Die Auswertung zeigte eindeutig, das unsere Überzeugungsarbeit von Erfolg gekrönt war, die überwiegende Mehrheit stimmte für die schnellstmögliche Öffnung des Siegels. Zwar waren bei der Auswertung der Wahl drei Avatare und eben so viele Nyamen zugegen, doch diese stürmten zu ihren eigenen Lagern, als riesige Truppen des Untoten Fleisches und des Schwarzen Eises angriffen. Die Almahandra erkannte die Gefahr sofort, und die Tivar Khar'assil liefen so schnell ihre Beine sie trugen zurück zum Eheren Tor. Und obwohl wir rechtzeitig waren, obwohl die Naldar uns zur Hilfe eilten, waren wir zu wenig, so viel zu wenig. Das Schwarze Eis brauchte nur eine ihrer Truppen auszusenden um uns aufzuhalten. Wir mussten hilflos zusehen, wie Argus mithilfe eines Magiers aus Ain Schwefelnis' Hofe durch das Tor dem Siegel der Ratio entgegen schritt. Nachdem der Donnerstag ein so guter Tag war, Athariot befreit und zwei Champions vernichtet, waren Freitag und Samstag umso schlimmer. Knapp davor, unsere Hoffnung zu verlieren, verarzteten wir Töchter der Tugend die Wunden unserer Schwerter. Yael brachte mir anhand Mandrid's Rippenbruch bei, wie man diesen behandelt. Nachdem noch nicht aller Tage Abend war, und der Orden noch Arbeit zu verrichten hatte, marschierten wir ins Wasserlager, um auf Avatar Aquas' Geheiß hin Paktierende der öligen Pestilenz zu richten. Die Situation eskalierte, die Siedler des Wasserlagers lehnten sich gegen uns auf, stellten unsere Rechtmäßigkeit als Richter und den Avatar Aquas selbst in Frage. Um ein weitläufiges Blutbad zu vermeiden, entschlossen wir uns die Hinrichtung außerhalb des Lagers zu vollziehen. Goldmund wurde geköpft, da sie eindeutig schuldig war – sie versicherte, paktiert zu haben, und es wieder tun zu wollen – die anderen bekamen eine mildere Strafe, da Aqua im Namen seines Lagers darum bat. Wir zogen schlussendlich ab, mit der Angst, dass die Siedler vom wahren Glauben abkommen würden und uns, die bedingungslosen Diener der Elemente, als „Bösewichte“ ansehen würden. Doch unsere Angst war unbegründet. Nach und nach kamen unsere Verbündete, die Elementarvölker, die Archonten und Nyamen und all jene unter dem Banner der Eisernen. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich darüber berichte. Wir waren mindestens 500 Mann auf dem Feld. Sie alle waren gekommen, um uns zu „schützen“, um zu zeigen, dass sie eisern im Glauben an die Elemente und an uns sind. Dieser Moment war schlichtweg episch. „Wir sind EISERN!“