Ich meld mich hierzu auch wieder :)
Johanna erlebt viel spannendes in den Weiten Mitrasperas, und da mein Gedächtnis ziemlich schlecht ist, nehm ich mir wieder vor alles aufzuschreiben, um es im Notfall abrufen zu können!
Der Aufruf zum Feldzug kam ziemlich kurzfristig. Ain verspürte den Ruf Ignis und die Tivar Khar'assil beschlossen ihr weit in das vom Untod besetzte Land zu folgen. Johanna war davor mit Aestus unterwegs, sie besuchte ihn gemeinsam mit Aysa als er krank war und blieb dort, bis der Feldzug sie wieder zu den anderen führte. Katharina von den Wogen, Geliebte und Beschützerin Aestus' war nicht begeistert, und ihre gegenseitige Anwesenheit begeisterte keine der beiden. Aestus schwieg dazu befliessendlich.
Sie befanden sich in der Vorhut des Ostreiches, als sie durch das Aerisportal ins Land des Untots eindrangen. Die Reise verlief anders als sonst - es kam ihnen so lange vor. Als sie dann ankamen, waren Spuren zu sehen. Von anderen Heerzügen, in viele Richtungen! Sie folgten den Akata, die ihnen den Weg wiesen. Als erstes sties der Tross auf Wesen in rot, die die Aspekte Ignis darstellten. Die lautesten unter ihnen waren Liebe und Rache. Etwas weiter, auf einem Hügel, befand sich die Vorhut des Südens. Sie wollten unbedingt diesen Hügel verteidigen, auch wenn nicht ersichtlich war, aus welchen Gründen. Ein weiterer Zusammenstoß mit weißen Wesen, die sich als Aeris zugehörig zeigten, hinterlies die Gruppe ratlos. Begegnete man ihnen feindselig, griffen sie an. Lies man seine Waffen ungezogen, schnüffelten sie nur und gingen weiter. Man konnte sie auch nur mit Sphärenklingen treffen. Späher berichteten, dass nicht weit von hier ein Untoten-Lager wäre, das die Nachhut schon eingenommen hätte! Wie kam die Nachhut vor der Vorhut an? Voller Rätsel betraten sie das Lager, wo die Werkmeister ganze Arbeit geleistet hatten und sogar schon Essen kochten!
An diesem Abend tauschte man sich untereinander aus, und die umliegende Gegend wurde gesichert. Spät Abends, Johanna hatte sich schon zur Ruhe begeben, tauchte die Almahandra, angekündigt von Orathon, auf und verkündete eine düstere Prophezeiung. Die Roten Jademeister der Liebe und der Rache waren in einen Krieg verfallen, und es lag an den Siedlern, eine Seite zu wählen und diese zu stärken, sodass einer über den anderen Siegen konnte. Im Orden führte das zu Zwistigkeiten, die aber schnell im Kampf beigelegt wurden.
Am nächsten Tag, Johanna und Mina wurden von Thalea mit den Neuigkeiten des Abends geweckt, machte man sich auf, den Sinn ihrer Reise zu entdecken. Yael, die schon zwei Tage vor uns hier ankam, geschickt von Leomir, mitsamt seinem Schwert 'Weißer Sturm' war etwas ramponiert, aber am Leben, und wusste vieles zu sagen. Im Umliegenden Land befinden sich die Grabmäler ehemaliger geliebten Kinder der fünf Elemente (ob Magica auch dabei war weiß Johanna nicht mehr) die hier schon lange vor dem Weltenbrand errichtet wurden. An einem Schrein Aquas war ein Dreizack angebracht, den es zu erringen galt. Herzogin Miriel aus Kerewesh gebot sich, diese Aufgabe zu lösen. Unterdessen brach ein Wettkampf zwischen der Regentin Ain Schwefelnis, geliebtes Kind Ignis', im Namen des Quihen'assil der Liebe und Mertyah, erwachter alter Herrscher, im Namen des Quihen Assil der Rache, aus. Die Akata leiteten die Siedler an, Mertja zu folgen, da nur er ein Avatar Ignis werden könnte, und ihre Rasse ohne selbigen aussterben würde. Aber Ain und die Liebe hielten sich hartnäckig. Es wurden Feuertänzerinnen ausgebildet, und zwar von niemand anderen als Amina selbst - die den Körper von Niara in Besitz genommen hatte. Amina ist die erste entflammte Naldar, nach der die Töchter der Amina benannt sind. Zu diesen gab es am letzten Convent massive Streitigkeiten zwischen den Ewigen Schwertern und den Naldar, daraus resultierend wurde der Kristallthron auf ein Jahr und einen Tag dazu verurteilt, nicht mehr mit den Naldar zu sprechen und bei ihnen zu sein, sondern die Zeit bei den Tivar Khar'assil zu verbringen.
Dinae indessen suchte ihrer Aufgabe als Kommandantin, die Leomir Greifenkind ihr übertrug, nachzukommen und legte dies den Ewigen Schwertern dar: Um der Rose, die sich weit im vom Untod besetzten Land befindet, nahe kommen zu können, müssen die Männer unter den Schwertern sich mit dem Tanz der Maralie an eine Frau binden, sonst würden sie all ihrer Kraft beraubt. Weiters erhielte die Truppe einen Schutz durch den Träger des Dornenmantels - der aber nur eine gewisse Anzahl an mutigen Streitern schützen könne. Nun ist es an den Töchtern, genügend willige Schwerter zu finden, die sie in ihrer Mission, die Rose zu bergen, begleiteten. Diese Verbindung bedeutet nicht Liebe - sie bedeutet für jedes tanzende Paar etwas anderes, und erlischt mit der Zeit, wenn der Tanz sie nicht erneuert. Johanna würde Dianae wahnsinnig gerne unterstützen, aber sie weiss nicht, welches Ewige Schwert geeignet wäre, sie zu begleiten und sich mit ihr zu verbinden.
Viele Theorien wurden aufgestellt, was die Energieumleitungen an den Gräbern bedeuten sollen. Sie wären zu stark, als dass sie nur durch die Untoten zur Errichtung einer Nechatron Barriere vor Argus Labor verwendet worden sein sollten. Den Aufgaben zur Erreichung diverser Gegenstände sowie zur Stärkung Ains wurde fleissig nachgegangen. Hermes sollte 6 der Aeriswesen töten, dazu mussten sie erst durch einen Tanz von Nea stofflich gemacht werden. Johanna, Mia und ein paar der Schwerter waren als unterstützung da, aber Nea wurde verletzt und konnte nicht mehr tanzen. Aminah lies ihre Feuertänzerinnen aber nicht helfen, da sie auf Seite Mertyahs stand. Irgendwie bekam Hermes sie doch dazu, aber es reichte nicht, so wurde die Mission unterbrochen.
Andererorts wurde derweil der Dreizack Aquas erstritten, er musste nur noch im Kampf mit einem würdigen Gegner gebunden werden. So zog Mandred aus, um einen Schwadron Schwarzes Eis zu finden und den Streiter mit dem Dreizack einen Sharun erschlagen zu lassen. Der Süden erlangte in diesem Lande übrigens einen großen Sieg gegen die Untoten, die das ganze Land im Krieg hielten. Durch mehrere Rituale wurde ein Feuerkristall, zusammengesetzt aus vielen Ignis Splittern, mit der Kraft das ganze Lager in die Luft zu jagen, an etwas gebunden, das durch einen Feuerelementar an die Siegelpyramide gebracht wurde und dort allen Bannern, die im Süden waren, die Möglichkeit gaben den Untod in der Nähe zu erkennen und ihn zu vernichten. Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein und es wird sich zeigen, was der Süden zu berichten hat.
Um ihren Richtspruch nach der Anklage der Roten Jademeister zu entsprechen, machen sich die Töchter der Tugend viele Gedanken, wie sie Igraina dazu bringen können, dem Untod zu entsagen und ihre Seele zu erlösen. Die Malaka Re, Herrin der Tunnel (und Mutter von Simarins Kindern ;)) erzählte ihnen von einem Traum, in dem es ihr mit Terras Hilfe gelang, zu ihrer Schwester durchzudringen, die in diesem Traum auch dem Untod anheim fiel. Es gibt neue Hoffnung, das dieses unmögliche Unterfangen doch gelingen könnte.
Die Fähigkeiten der Töchter waren in diesen Tagen sowieso sehr gefragt - die Aspekte so mancher Loutan wurden aus dem Gleichgewicht gebracht oder mit einem verfemten Element beschmutzt. Mina verwendete auch einmal den Seelenspiegel, um in Kelindars Patot zu sehen, da er nach einem Unfall im Labor sehr seltsam war.. aber mit ihm war alles im Ordnung. Sein Zustand ist jetzt auch besser, es bleibt zu hoffen, dass nichts wichtiges zerstört wurde. Die Töchter halfen auch, das Ahnmark der Akata aus einer Adeligen des Ostens herauszubekommen und in ein Fläschchen zu geben, wessen weitere Zukunft noch ungewiss ist. Das Ahnmark der Naldar wurde dem Geist des geliebten Kindes Aeris zur ersten Verwahrung am Grabmal gegeben, was weiter damit geschah ist mir nicht bekannt.
Der Untod hatte sich unterdessen mit dem Schwarzen Eis und der Pestilenz verbunden, um aus Hagen, einem starken Recken der ihm anheim fiel, einen würdigen Träger für eine verbesserte Argus-Rüstung machen wollte. Wir sahen seine Bemühungen in einem Larbor durch eine Spährendifferenz, wo wir sie sehen konnten aber sie nicht wirklich da waren. Es gab auch die Theorie, dass es ein Zeitfenster war, jedoch ist unklar wie sie dieses errichten konnten.
Während dem ganzen Feldzug war es nass, der Regen setzte nur für den letzten Tag aus, Abends bei der Ankunft in Shang Meng Rey regnete es ebenfalls. Simarin hat mir eines Abends ein wunderbares Kompliment gegeben: Ich bin zwar eher Still, aber wenn mal was von mir kommt, dann ist es umso klüger!