Mittwoch, 10. August 2011

ConQuest of Mythodea 2011 - Teil 2

Nach meinem Tod

Irgendwann in der Nacht beschloss ich dann, dass ich den Töchtern der Tugend beitreten will. Also lies ich mich von Matze zum Werkmeister schicken, der schickte mich zu einer Tochter der Tugend, die schickte mich weiter zur höchsten Tochter welche mich zur SL schickte, die mich blöd anguckte. Ich so „Mein Char ist gestorben, ich möchte einen neuen und dem Laienorden beitreten.“ SL: „Ahhh, du bist diejenige, die so heldenhaft gestorben ist heute?“ Marian ist eine Heldin! Von Ally weiß ich, dass meine Beerdigung ein High-Society-Event gewesen wäre: Das Südlager, die Tivar Karasil, die Boromadar, Eule, der Avatar Aeris (ehemalige Anisha Fey, also für meinen Tod verantwortlich), die Nyame des Westens und all diejenigen, die den Kreis erschaffen und Anisha geholt hatten. In der Nacht gings dann ins NSC-Zelt der Tivar Karasil, ich wieder: „Mein Char ist gestorben, ich brauch nen neuen.“ Und dann fingen sie mal an, mir über den Orden zu erzählen und im Endeffekt brachte Gerrit seinen (auch toten) Char Helian ins Gespräch und fragte mich, ob ich nicht seine Witwe spielen möchte. Somit wurde Johanna vom Kirschenhain erschaffen und mit dieser erreichte ich am Samstag mit und durch die Almahandra, Teil der Seele des mächtigen Gründers des Tivar Karasil-Ordens im Körper eine Frau (Hintergrundgeschichte würde den Rahmen dieses Blogs sprengen, Anm. d. Redaktion), das Lager. Dort wurde ich erst mal stehen gelassen, jemand so wichtiges hat ja viel zu tun. Bevor ich der obersten Tochter der Tugend reden konnte, begrüßte mich ein junger Krieger namens Mandrit sehr freundlich, wodurch er trotz meiner schlechten Laune einen überraschenden und positiven Eindruck hinterließ. Stell sich einer vor, man spaziert in ein Lager voller fremder Menschen in einem Fremden Land, gleich nachdem man vom Tod des Ehemannes erfuhr und ein fröhlicher Mann kommt her und sagt „Guten Morgen“. Einfach so. Er fragte mich dann auch noch nach meinem Namen, aber weiter kamen wir nicht, denn da kam die Tochter der Tugend wieder zu mir zurück und kümmerte sich um mich. Ich weiß bis jetzt nicht, ob er weiß, dass ich Helians Witwe bin. Hab ich ihm das erzählt? Ich hab mit so vielen netten Menschen geredet, all diese starken Krieger drückten mir ihr Beileid aus, mein Mann Adalbert, bei ihnen Helian genannt, war ihnen ein sehr guter Freund gewesen. Am besten unterhielt ich mich mit Simmarin, einem Werkmeister, während dieser das Abendmahl vorbereitete. Er brachte mir den Orden sowie das Land selbst und die Elemente näher. Die meiste Zeit des Tages saß ich traurig an der Tafel der Ewigen Schwerter und wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Zwischen drin verarztete ich zwei Menschen und verlor meine beiden Verbände. Ich las das raetische Volksblatt und besuchte das Magielager mit der Almahandra. Als es dunkel wurde, rief die Almahandra zum Feiern auf, eines der Dinge, zu denen sie in letzter Zeit nie Grund hatten. Zur Feier wurden Bauchtänzer und die „Pressgang“ eingeladen und es war wirklich wirklich lustig. Irgendwie schaffte ich es trotzdem, so ernst zu schaun, dass Mandrit mit den Worten vorbei kam „Lacht doch endlich, das ist eine Feier!“ Die Tänzerinnen waren schön und die Pressgang super lustig anzuhören. Darauf gingen wir gemäßigten Schrittes (wir waren wirklich langsam) zur Krönung der Nyame. Bei dieser Zeremonie konnte Johanna mehr über das System der Nyame und des Archons erfahren und sah sowohl alle vier Avatare und deren rechte Hand sowie eine - für die Krönung - von den Toten auferstandene Nyame. Als die Krönung zu ende war, rauschte der Orden, allen voran die Almahandra, im rasanten Tempo ab, hinter sich das Getöse des Feuerwerkes. Kaum im Lager angekommen, trafen auch schlechte Nachrichten ein – Leomir Greifenkind, der Liebling Aeris und Mitglied des Ordens, war verstorben. Mit dieser Nachricht ward jegliche Feierstimmung wie weggeblasen. Die Almahandra verbannte weiters den Magier Xandros, der einen Fehler begangen hatte. Sodann hielt sie eine Ansprache zu Ehren der verstorbenen Mitglieder des Ordens und Kinder ihrer selbst. Danach spielte Mandrit auf der Geige und eine Tänzerin tanzte den letzten Tanz zu Ehren der Verstorbenen.

Mitten in die endlos traurige Gesellschaft platze die SL und rief zum allgemeinen OT auf, da sie dem Leid nicht länger zusehen konnte. Tja und dann gabs Party ;) Viele plauderten noch kurz über IT-Sachen, dann sangen und redeten allen voran die Lager-SLs in English und der Alkohol erreichte auch mich und meine Gesprächspartner. Und wie er uns erreichte, das war lustig! Garian (IT – Name, den OT Spitznamen konnte ich mir einfach nicht merken.) lief mit seiner Flasche Met durch die Leute und war schon recht angeduselt, als er zu uns kam. Dort beschwerte er sich, dass er so viel Met habe – natürlich bot ich mich selbstlos an, seinen Met in meine Obhut zu nehmen. Tja, den soffen wir zu fünft in Rekordzeit aus. Zu der Zeit wurde es dann immer lustiger ;) Ich frag mich, warum sich die Leute sorgen machten, dass ich von der Bank fallen könnte. Soo schnell bin ich auch net betrunken. Wir plauderten über verschiedenste Dinge, über Musik und Bands, darüber wer gestorben ist und wie die letzten Tage waren. Matze erzählte Garian, dass wir eigentlich eine super tragische Liebesgeschichte hatten, was mich freute (es war nicht einseitig!) aber gleichzeitig traurig machte (es hätte noch was werden können ._.). Mit Manuel (OT-Name xD) und Garian verstand ich mich super gut, Garian kam aber eigentlich erst zu uns, als ich verzweifelt nach neuem Met rief – und diesen auch bekam ;) Der war zwar nicht so schnell weg, wir tranken aber auch nur zu zweit daran (wir rissen uns die Flasche gegenseitig aus den Händen xD). Ich beschloss, da ich doch schon ein bisschen müde war, dass wir schlafen gehen, wenn die Flasche leer ist. Kaum war nur noch ein fünftel drin, tauschte Garian die Flasche mit seiner aus, die noch zu 2/3 voll war. Tja, war wohl nix mit schlafen gehen! Wenn ich mich bloß erinnern könnte, was wir alles geredet haben, aber das war wohl irgendwie nebensächlich. Nachdem ich Matze davon überzeugt habe, dass ich den Weg alleine heim finde, kam ich so um halb 4 beim Lager von Tuachal (jetzt weiß ich auch, wie man den Namen schreibt) an und ging mit den anderen, die auch gerade am schlafen gehen waren, in unser Lager. Shira/Alex erfreute sich noch an meiner Trunkenheit und sobald ich das Bett berührte war ich eingeschlafen.

Sonntag morgen weckte mich Ally (in dem sie aufstand) so um halb 9 auf und wir machten uns langsam daran, unser Zeug zusammenzupacken. Ziemlich früh spazierte ich das erste mal zum Tivar Khar'assil Lager (in weiterer Folge: Orden) um meine Futterschüssel zu finden, die mir am Abend zuvor dreister weise geklaut wurde. Nebenbei plauderte ich mit den wenigen, die schon wach waren. Zurück im Südlager traf ich kurz auf Matze, und dachte mir, hey, praktisch, kann mich gleich so von ihm verabschieden. Baute dann mit Alex und Ally das Zelt ab, aber danach war Matze schon wieder verschwunden. Ally schleppte mich noch zum Supermarkt, dann zum Orden, wo ich mich von allen (außer Matze xD) verabschieden konnte. Zurück im Südlager wurde unser Zeug bereits auf den Laster verladen und wir konnten den Rest zum Treffpunkt zerren. Von Tuachal wurde ich wortwörtlich auf den Arm genommen, als er Ally zeigen wollte, dass sie ja einfach mich als IT-Baby verwenden könnte. Na klar xD Spater, um halb zwei, versuchte ich erneut mein Glück und lief zum dritten Mal zum Orden, um mich endlich vom Matze verabschieden zu können. Immerhin seh ich die Leute jetzt ca ein Jahr nicht mehr D:. Ich hatte Glück, er war grad drauf und dran sich ins Auto zu setzen und wegzufahren. Ziel erreicht, also wieder zurück zu den anderen Ösis und im Schatten zwei Stunden warten, bis unsere Taxis kamen. Am Flughafen pilgerten wir zum Mäcci und gesättigt wieder zurück zum Gate. Der Flug verging recht schnell, ich verschlief nen Großteil. In Wien angekommen fühlte ich mich erleichtert, aber irgendwie auch sehr seltsam. Ich glaube, ich hab immer noch an Marians Tod zu nagen. Es ist so so so traurig!! :( dazu fällt mir das Lied ein: Roseanne ._. Kann jemand herkommen und meinem Herz sagen, dass es aufhören soll, weh zu tun?!

Montag, 8. August 2011

ConQuest of Mythodea 2011 - Teil 1

Conquest of Mythodea

Es ist ein seltsames Gefühl, wieder in der „Realen Welt“ zu sein. Wirklich wirklich seltsam. Ich fühl mich nicht ganz, als würde mir ein Teil fehlen. Außerdem bin ich durcheinander. Aber gut, ich fang mal an zu erzählen :)

Auf dem Flug und der restlichen Hinreise war ich total demotiviert. Den restlichen Dienstag hab ich außer schlafen und ein bisschen durch die Stadt wandern auch nicht viel gemacht. Unsere Mitreisenden, die vom Schwarzen Kreis, waren eine unterhaltsame Begleitung. Außerdem gabs super Essen und ab und zu was zum Anstoßen. Top ;) Mittwochs gings so um 12 los, da hatte mich Ally fertig geschminkt und ich zog als Miez durch die Gegend. Leider fing es Nachmittags an zu regnen und ich wollte nicht, dass meine Schminke noch mehr verwischt wurde. Diese hatte diesmal nicht so gut gehalten wie auf den Tagen der Tapferkeit. Auch hatte ich meine Arm- und Beinstutzen vergessen, was ich durch ebensolche in schwarz ausgleichen konnte. Ansonsten fand mein Charakter guten Anklang, die Kinder in unserem Lager mochten mich :3 Diesmal hatte ich auch nur eine Kralle verloren, also stieg ich ganz gut aus xD In der Stadt gab es wirklich viel zu kaufen... nächstes Mal spare ich mir vor Mythodea Geld an, um es dort dann aus dem Fenster zu werfen. Yay! Am Abend, es war noch hell, hielt die SL eine Ansprache und dann waren wir IT. Die erste Schlacht fand auch schon vor unseren Toren statt, und unser Archon machte sich auf um ein Kind als Blutopfer zu fordern. Ich hielt mich eher im Hintergrund, Miez kann ja kaum was außer laufen. Durch die Turnschuhe ging das allerdings erstaunlich flott. Man sollte ihr eine Dokumenttasche um die Füße / Hände oder den Hals hängen und sie laufen lassen. Des Nächtens spazierten wir durch die Stadt und besuchten die Taverne „Mad Goblyn“ in der im NSC Lager wirklich immer was los war.

Donnerstag switchte ich dann in meinen Hauptcharakter, Marian. Ich verbrachte den halben Tag damit, meine Schwester zu suchen, wobei ich dazwischen von einer Viinshar zu einer halben Stunde Gefühllosigkeit verdammt wurde. Ausgerechnet darauf traf ich dann meinen In-Time Schwarm, Mandrit, im Tivar Khar’assil Lager. „Ich glaube, ich sollte mich freuen, dich zu sehen~“ Nette Begrüßung, oder? Bis zum Nachmittag lief ich den Weg zwischen dem Tivar Khar’assil Lager und dem Südlager, wo Ally, ich und der Schwarze Kreis lagerten, ziemlich oft hin und her. Und der war nicht unerheblich lang... Bin auf dem Larp an die 15-20 Kilometer gelaufen! Dementsprechend tun mir meine Füße heute auch weh. Irgendwann stattete ich auch mit Roh (keine Ahnung wie er sich schreibt) und Raal dem Luftlager bzw der Linzer Garde einen Besuch ab, wo ich meinen ersten und einzigen gescheiden Auftrag in Form eines Briefes von Amora (Priesterin der Lust und Liebe, soweit ich das mitbekommen habe) bekam. Eule konnte ich auch kurz Hallo sagen, sie war bei dem Tod Tallinas, dem ersten Königsritter des Archon des Südens, welcher von selbigen getötet wurde, dabei. Um etwaige Klarheiten aus dem Weg zu schaffen: Das Wasserlager wurde vom Schwarzen Eis und dem Untoten Fleisch geschliffen, wobei Tallinas uns los schickte, um Turchal zu seiner Hilfe zu holen. Dieser schritt kaum aus seinem Lager heraus, als sie von einer Gruppe Viinshars (ich weiß nicht, wie die geschrieben werden) angegriffen wurden. Aniesha Fey schnappte sich Turchal und versuchte ihn zu bezierzen, jedoch eilte ihm Tallinas zur Hilfe. Das war seine letzte Tat, Aniesha Fey verfluchte ihn damit, sich selbst zu vergessen und von den anderen vergessen zu werden. Damit dies nicht geschah, war es Tallinas eigener Wunsch, von seinem Archon getötet zu werden. Danach zogen sie mit seinem Sarg durch die Lager, um seine Geschichten und seinen Tod zu verkünden. Zur 4ten Stunde traf sich Marina mit unserer Herrin, Ganura Fidosi, und es gab ein Ritual oder sowas. Meine Erinnerung lässt hier nach, ich weiß noch, dass ich sie ständig suchte. Später liefen Diskussionen darüber, dass die Prüfung Terras nicht wahr sein konnte, da sie mit den Prinzipien Moiras, Nyamenanwärterin, bzw Regeln Terras nicht vereinbar war. Mit ihr fiel eine der fähigsten Nyamenanwärterinnen für den Süden weg, was Turchal und all ihren anderen Unterstützern überhaupt nicht gefiel. Botendienste erledigte ich nur wenige, obwohl ich doch dafür da war. Ich muss sagen, ich bin froh darüber, denn Läufer zu sein ist anstrengend. Also beschloss ich, dass Marian gerade Urlaub hatte, weil sie ja sonst als Botenreiterin im ganzen Land tätig war. In der Nacht machten sich Turchal und sein Lager auf ins Erdlager, um dort Terra zu ihrer Prüfung zu befragen. Ich fing da gerade erst zum Essen an und trotzdem schafften es Walter, der kleine Stefan und ich gerade rechtzeitig zum Ritual. Wie es das Schicksal so will lief mir direkt dort Mandrit über den Weg, dem ich gleich folgte. So wurde ich seine „Kreisbegleitung“ in Anspielung auf den Ball auf dem Con Jenseits der Siegel, wo ich seine Ballbegleitung war. Er war schon ziemlich fertig und konnte sich kaum vom Einschlafen abhalten, und dennoch gingen wir nach dem gut gemachten Ritual spazieren. Wir blieben auch brav IT und redeten über unsere Charaktere, bis wir auf der Mitte des Weges gebömfft (wie schreibt man das denn bitte?!) wurden. Wir blieben längere Zeit dort liegen, weil keiner von uns wusste, wie lang die Bewusstlosigkeit andauern sollte. Irgendwann begaben wir uns dann von der Mitte des Weges an den Waldrand und quatschten noch ein bisschen OT, bis der Matze fast einschlief und wir beschlossen, heim zu gehen. Also er beschloss das und ich begleitete ihn in sein Lager, bevor ich in meines aufbrach.

Freitags fing der Tag schon mal mit einem dringenden Botenlauf an, und für Marian endete er auch so. Dazwischen begleitete ich Raal und Marina auf ihren Erledigungen und beschaffte ihnen die Dinge, die sie brauchten. Nach mehreren Kämpfen und kleinen Ritualen bekam ich zwei richtige Botenaufträge, um der Nyame des Westens zu helfen. Der zweite Auftrag verlief leider Erfolglos, da der Empfänger die geforderten Dinge nicht besaß. Als mein Läufer-Begleiter und ich zum Lager zurückkehrten, fand gerade ein großes Ritual statt, dass ich mir eigentlich nur ansehen wollte. Natürlich kam es so, dass ein paar Krieger ungeduldig wurden und den Kreis verließen. Dadurch wurde eine Lücke frei, die der Läufer und ich auffüllten. So nahm das Schicksal seinen Lauf... nach langem ritualisieren der Magier wurde Aniesha Fey, die erste Tochter der Leere in den Kreis gerufen. Freiwillige stellten sich ihr einzeln zum Kampf und wurden nach einander getötet oder versteinert. Wie es die SL so wollte, wurde von 50-100 Personen genau ich ausgewählt, um von Aniesha Fey in den Kreis gezogen zu werden. Zuerst wurde ich verschont, doch dann begann der Schutzkreis zu schwanken. Farian von den Tivar Khar’assil, die diesen Kreis gemeinsam mit Xandros leitete, erkannte, dass ich in diesem Kreis entweder ausgeschaltet oder getötet werden musste, damit er sich nicht auflöste. In Panik und die letzten Minuten meines Lebens vor Augen suchte ich mir das Schwert eines Gefallenen und stürmte damit auf die angst einflößende Gestalt von Aniesha Fey zu. Ich traf sie, kurz bevor ihr Windstoß mich zu Boden schickte und sie mich versteinerte. Aus einer Laune heraus kam sie nach dem nächsten Angriff wieder zu mir zurück und beugte sich über mich. „Kannst du damit leben, wenn ich dich töte?“ Da sie schon so freundlich fragte, konnte ich OT unmöglich nein sagen. Also holte ich schweren Herzens Luft und erlaubte ihr mit meinen letzten Worten „Pech halt“ Marian in den Seelenkreislauf zu schicken. Der Schmerz über ihren Tod verfolgt mich heute noch, ich vergoss ehrliche Tränen, während ihres Todes, während den Ansprachen der Magier, Darius' und Marinas und während der Totenrede Mandrits zu Ehren eines seiner Kameraden im Südlager. Bis der Kreis endlich aufgelöst wurde, also Aniesha Fey besiegt, lag ich eine Ewigkeit im Gras und dachte darüber nach, was mit Marian alles verloren gegangen war... Am aller meisten trauere ich um ihre tragische Romanze mit Mandrit, die sich gerade erst entwickelte.... Marian hatte noch so viel vor sich, so viel zu erleben und zu erreichen... Später lag ich zwei Stunden als Leiche im Tivar Khar’assil Lager, bis es jemand schaffte, Marina zu finden um ihr meinen Tod zu berichten. Ihr Zusammenbruch trieb auch mir Tränen in die Augen... die Charaktere um mich waren so was von fertig mit sich und der Welt. Den restlichen Tag verbrachte ich OT mit Fotos machen und zuschauen. Matze fand ich erst sehr viel später, wo ich ihm, leider OT, von Marians Tod berichten konnte... Ich glaube, er fand es genauso schade, er schüttelte mich und sagte „Warum hast du nicht nein gesagt!!“ Laut Ally hätte es auch die IT Erklärung geben können, dass Aniesha Fey ja mit ihrer Erinnerung verbunden war, die ihrerseits viel mit Marina, meiner Schwester, zu tun hatte, wodurch Aniesha Nachsehen mit mir haben hätte können. Vielleicht ist es gut so, wie es ist. Dieser Tod war auf jeden Fall viel viel besser als Minusch's. Die Spieler und NSC's fanden diesen Tod heldenhaft und episch, einige meinten auch, sie wären auch gerne von Aniesha getötet worden. Zur Erklärung: Aniesha ist ne geile böse Sau XD.