Dienstag, 11. September 2012

Anna - Fennmark "Die Eherne Wehr"

Anna war von Anfang an dagegen, mit ihrem Onkel wieder in die Fenmark zu gehen. Aber sie wusste, Sir Sebastian war sehr reichstreu und würde seine Heimat niemals im Stich lassen... Ohne ihn wollte sie auch nicht beim Orden bleiben, und so entschloss sie sich murrend, ihren Onkel zu begleiten. Nachdem auch die Magier des Schwarzen Ordens sie nun untersucht hatten, in allen erdenklichen – nicht schädigenden – Wegen, wartete sie eigentlich nur mehr auf die Ergebnisse. Insgeheim glaubt sie nicht daran, dass die Ordensmitglieder, so fähig sie auch sind, ihr das Schicksal erleichtern könnten. In der Militärakademie von Fenmark und auch mit ihren Onkel trainierte sie, um sich gegebenenfalls auch allein gegen Schergen und sonstiges Unheil schützen zu können. Bis sie auf der Burg (ich hab den Namen vergessen LOL) ankamen, hatte Anna ihrem Onkel auch schon wieder verziehen und er war sehr erleichtert darüber. (hoff ich mal :P) Die Burg war anfangs gut gesichert gegen die Dunkelelfen, Barrikaden erschwerten ihnen das eindringen. Doch durch wiederholte Angriffe war auch die Mauer nicht mehr sicher, und es hatten sich unbemerkt neue Eingänge gebildet. Die Verteidiger waren schon müde, die Dunkelelfen wollten nicht aufgeben. Man wartete nur mehr auf das Heer, dass kommen würde, um die Dunkelelfen endgültig zurückzuschlagen. Was genau die Biester von dieser einen abgelegenen Burg, die nicht mal im Grenzgebiet lag, wollten, blieb Anna vorerst verborgen. Im Hof trafen sich die verschiedensten Gruppen: Burgherren, Schreinwächter, der Schwesternorden Farûns, Reisende und Söldner, die angeheuert wurden.

Sebastian und ich waren schon sehr skeptisch über die Sicherheitsvorkehrungen. Es galt auch, dass ich sofort in die sicheren Mauern der Burg verschwand, sollte es einen Angriff geben. Natürlich warf dies bei den anderen Anwesenden die Frage auf, was denn ein schwaches Mädchen wie ich in einem Kriegsgebiet mache, wenn ich eh nicht kämpfen würde. Nunja, ein bisschen kämpfen konnte ich ja schon. Nur wollte mein Onkel mich nicht unnötiger Gefahren aussetzen. Ist doch verständlich, oder? Als der Abend relativ ruhig blieb, gingen die Schreinwächter und Burgherren allmählich schlafen. Leider wusste von den neu zugereisten, sprich den Söldnern und uns, niemand Bescheid, wo denn ihre Schlafgemächer waren. Irgendwann nach Mitternacht ging es dann los... zuerst blies ein Horn und der Schrein in der Mitte der Burg verlor plötzlich all seine Kerzen, somit auch seine Macht. Wir dachten natürlich, der Angriff würde sofort kommen. Doch Minuten verstrichen und nichts geschah. (So entschloss ich mich, OT aufs WC zu gehen, und bin indirekt schuld an Sebastians Tod T_T) Als wir aus der Scheune, in der Onkel und ich uns zurückgezogen hatten herauskamen, bot sich uns ein schreckliches Bild, das wir nicht auf Anhieb erkannten: All unsere Mitverteidiger lagen bereits am Boden, nur wenige davon noch am Leben. Die Zeit zum Überlegen war zu kurz, und wir sahen nicht, dass die Angreifer die Überhand hatten. Also stürmten wir auch in den Kampf, der leider nur mehr kurz weilte. Ich sah, wie Sebastian fiel... und dann rannte ich, bis mich die Hellebarde eines Dunkelelfen an der Schläfe traf. Ich fiel und dachte, mein Leben wäre vorbei... Onkel, es tut mir so leid. Kurze Zeit später wurde es schwarz um mich. Ich erinnere mich dunkel, dass ich von einer Hohepriesterin dieses Abschaumes zu einer Sklavin gemacht wurde... ich konnte kaum mehr sehen oder atmen, ich wollte, dass sie einfach verschwindet... danach wollte ich gar nichts mehr. Aber meine Wunden heilten ein wenig, und auch mein Bewusstsein kam irgendwann wieder. Und dann tat ich das, was ich immer tat: Weglaufen.

Ich konnte nicht darüber nachdenken, was genau passiert war. Ich schaltete meinen Kopf komplett ab und lief einfach nur. Es wurde schon hell, als ich Ariane von den Greifen traf. Ihr ging es ähnlich wie mir: Ihre Söldner-Kollegen, sozusagen ihre Familie, waren mutmaßlich tot oder versklavt, sie selbst konnte dem Zauber der Priesterin entkommen. Wir überlegten, was wir tun sollten, Ariane wollte eher zurück in die Burg, und ich wollte Hilfe holen. Bevor wir uns jedoch dazu entschlossen, durch den See zu schwimmen und zu fliehen, entdeckten uns ein paar von den Gunslinger. Es waren zwei Frauen, die ich vorhin schon auf der Burg gesehen hatte. Ich wusste nicht, was sie für eine Gesinnung hatten, aber nachdem sie in den Burghof gelassen wurden vertraute ich ihnen. Sie erzählten, ihren Kameraden wäre es auch so ergangen wie uns, sie wären in die Burg gegangen und angegriffen worden. Wir begleiteten die zwei zu ihrem Lager, wo sie uns deuteten, uns zu verstecken. Warum weder Ariane noch ich bei dieser Andeutung stutzig wurden weiß ich nicht... wir hielten uns brav versteckt, bis die anderen Gunslinger auftauchten. Ariane wusste von mir, dass diese in der Burg waren, also vertrauten wir ihnen. Obwohl wir noch unschlüssig waren, waren wir des Wartens überdrüssig. Ariane wollte unbedingt zurück in die Burg um Überlebende zu finden und auch in mir keimte die Hoffnung, das mein Onkel noch am Leben sein könnte. Also zeigten wir uns den Gunslingern, die uns zuerst befragten, was unsere Absichten wären und dann mit uns Richtung Burg gingen. Als ich die ersten Schüsse im Rücken spürte, rasten mir viele Gedanken durch den Kopf: NEIN!! Wie konnte ich nur, jetzt hab ich die Dunkelelfen überlebt und dann das... und Ariane, sie ist doch auch erst 15.. alles meine Schuld... (OT: FUUUUUUUUUUUUU!)

Als ich wieder zur Besinnung kam, stand ein Engel mit einem zweiseitigen Gesicht vor mir. Sie hatte mich anscheinend zurück geholt, ich glaube, ihr Name ist Hal. Ich dachte, ich wäre ein Geist, so wie Ariane an ihrer Seite. Doch dann sprach sie mit mir, und ich fühlte, dass ich wieder am Leben war. Auch in diesem Moment wusste ich nicht recht, wie mir geschah. Hal sprach mit mir. „Solange ER für dich kämpft, wirst du leben.“ Und ich erinnere mich, dass sie mich warnte: „All jenen, denen du begegnest, wirst du das Verderben bringen, vergiss das nicht!“ Dann zog sie mit Ariane von dannen. Ich versteckte mich wieder in unserem vorherigen Versteck zwischen den jungen Tannen. Ich fühlte mich so hilflos. Allein. Überall Feinde... Doch die Hoffnung war stark in mir, dass mein Onkel überlebt haben könnte. Hal hatte so etwas gesagt. Er musste einfach noch leben. Und ich musste es herausfinden... also lief ich wieder zurück in die Burg. Kurz davor traf ich auf die übergebliebenen Burgbewohner, die sich in der Nacht im magischen Schutz der Burg aufhielten. Sie hielten mich zuerst für einen Dunkelelf, doch ich konnte sie schnell überzeugen. Endlich wieder jemand, dem ich vertrauen konnte. Zurück in der Burg waren hohe Verluste zu beklagen. Einer der Greifen war noch am Leben, ich denke, er hieß Vlad, aber ich weiß es nicht mehr. Ariane hatte also recht. Ich vermied es, von ihr zu erzählen, doch es war unausweichlich. Stunden vergingen, Kämpfe wurden geschlagen... Hal tauchte ab und zu auf. Einmal sprach sie wieder mit mir. Und dann, dann sah ich ihn wieder: Sebastian! Er war noch am leben! Er stand neben dem Burgeingang, die Sonne strahlte auf ihn, lies ihn wie eine Illusion erscheinen. Die erste Freude wurde von meiner Angst unterdrückt, dass es nicht echt sein könnte. Ich lief zu ihm, ich starrte ihn ungläubig an. „Bist du.. echt? Lebst du noch?!!“ Als er nickte, viel ich ihm weinend in die Arme. Er war wieder da. Mein Onkel, ich hab ihn nicht verloren. Alles wird gut.

Dienstag, 4. September 2012

Johannastasia

Warum der Titel? Nja, mir selbst ist es aufgefallen, und ich wurde vermehrt darauf hingewiesen: Meine Charaktere beinhalten seltsamer Weiße alle den Namen "Anna" ...

Der August war definitiv ein larplastiger Monat. Gleich am 1. gings nach Deutschland auf das „Conquest of Mythodea“. Ihr erinnert euch sicher noch an Johanna, die arme Witwe eines Ewigen Schwertes? Die hab ich diesmal wieder brav alle 4 Tage durchgespielt. Sie ist jetzt schon ein wenig mehr bei den Tivar Khar'Assil integriert. Weiter gings keine 4 Tage nachdem ich wieder in meiner trauten Heimat war mit Anna, die ihrem leidgeprüften Onkel in die Fennmark folgte, um diese vor den Dunkelelfen zu verteidigen. Nach einer kurzen Pause von zwei Wochen lies ich mich von meiner lieben Lucia dazu zu übereden, Anastasia mit auf das Jahresfest des Schwarzen Kreises zu schicken. Somit hätten wir nun alle An(n)a's beisammen ;)

Ich habe versucht, die Spiele relativ kurz zusammenzufassen, weil auf zu viel Text hab ich selbst keinen Bock :P Aber: Oh gott oh gott es geht nicht kürzer T_T es ist sooo viel passiert, ich hab eh schon einiges ausgelassen. 4 Tage mit Mega-Plot sind einfach zu viel ;) Außerdem versteht man vermutlich auch so nur die Hälfte, um die Geschichte zusammengefasst erzählen zu können wäre viel Hintergrundwissen der Leserschaft vorauszusetzen... Naja, was solls. Jetzt gibt’s drei eigene Posts. XD Vom Schwarzer Kreis Jahresfest könnt ich hier auch noch dazu schreiben... überleg ich mir noch. Aber für heute ist genug. *tot*

~to be continued~

Johanna - Mythodea 2012

Mittwochabend begann gleich mit einem Marsch ins Magielager, um den neuen Magie-Avatar zu begrüßen. Irgendwie hab ich den verpasst, aber man sagte mir, sie wäre sehr eindrucksvoll. Ich war die meiste Zeit noch mit Sticken und Nähen von meiner Gewandung beschäftigt. Donnerstag morgen verpasste ich erst einmal die Morgenmesse... Dann begann auch schon unsere Mission: Viele Siedler kamen zu uns, um sich über die Wahl zu erkundigen. Es ging darum, ob das Siegel der Ratio nächstes Jahr oder erst in nächster Zeit, wenn die Siedler denken, sie wären bereit dazu, geöffnet werden sollte. Die Elemente möchten dass Siegel gleich, also binnen eines Jahres, öffnen, aber sie geben den Siedlern den freien Willen, sich selbst zu entscheiden. Die Tivar Khar'assil, die hingebungsvolle Diener der ersten Schöpfung, also der Elemente, sind, missionieren nun eifrig um die Öffnung des Siegels zu ermöglichen. Die Quai hingegen bevorzugen, es ruhiger angehen zu lassen und noch etwas zu warten. Sie sind der Meinung, wir werden immer stärker, und könnten vielleicht andere Verfemte Elemente vor der Öffnung des Siegels schon besiegen. Der Kampf der letzten 10 Jahre zeigt aber, dass jetzt der richtige Augenblick ist. Die Bestätigung dazu erhielten wir am Abend des Erztages, nach der Wahl. Aber dazu später. Im Laufe des Tages erfuhren wir, das Athariot, Sohn der Almahandra, mit Camira in den Reihen der Untoten gesichtet worden war. Er wurde von ihr durch ein Amulet und durch Essenz des Schwarzen Eises kontrolliert. Schon am Nachmittag machten wir uns auf den Weg, Camira das Amulett zu entreißen. Ohne Rücksichtnahme auf ihr Leben warf sich Rancalla, eine erwachte Alte Herrscherin der Ewigen Schwerter und ehemalige Freundin von Camira, ebendieser in den Weg, um sie aufzuhalten. Mit Hilfe der Malaka'Re Skarr, die sich tapfer in den Weg stellte - entgegen ihrer Natur, sich zu verstecken – konnten wir das Amulett erlangen. Sofort wurde unser schnellster Läufer zur Almahandra geschickt, die alles weitere in die Wege leitete. Eine kurze Zeit lang fürchteten wir, um Rancalla wäre es geschehen, aber Terra war mit ihr. Bereits in der Nacht erreichte uns die Nachricht, dass Athariot erfolgreich befreit wurde, und nun im Feuerlager seiner Genesung harrte. Irgendwann an diesem Tage, ich kann es zeitlich nicht mehr zuordnen, trafen wir bei den sogenannten Tempeln des Schwarzen Eises auf paktierungswillige Siedler. Wir versuchten, sie vor der Gefahr zu warnen und einen Waffenmeister festzunehmen. Die Ereignisse überschlugen sich, als der Archon des Südens, Tuachal, plötzlich auf alle Tivar Khar'assil die in seinem Sichtfeld waren losging. Ich rannte, wie ich noch nie in meinem Leben gerannt war, dennoch war ich zu langsam für ihn. Ich weiß nicht, wie vielen Menschen, die sich ihm tapfer in den Weg stellten, ich mein Leben zu verdanken habe. Als Faryanne mit ein paar restlichen Ewigen Schwertern zufällig vorbei kam, konnte man hinter Tuachal, der ihr mit seinem großen Hammer entgegen ging, die Wiese rot-weiß gepflastert sehen... Nachdem seine Nyame und andere ihn endlich zur Besinnung bringen konnten, war auch der erste Schock vorüber. Trotz schlimmer Verletzungen hatten wir den Elementen sei Dank niemanden verloren.

Freitagmorgen veranstaltete unser Anwärter, Lodrick, das Ritual des Kreislauf des Lebens bei der Morgenandacht. Es kam gerade recht, denn kurz danach wurden wir von einer unüblich großen Patrouille Rhaks des Schwarzen Eises angegriffen. Am späten Nachmittag war ein Duell von Gaheris gegen Argus angesetzt. Mithilfe einer besonderen Waffe (das Clover) sollte er besiegt werden. Uns war mulmig zu Mute, als wir uns den Schaulustigen anschlossen und die Vorbereitungen Gaheris beobachteten. Zuerst opferte Gaheris 10 Menschen, um die Macht des Clover zu Stärken. Dann, zum Schrecken der gesamten versammelten Tivar Khar'Assil, benutzte sie dessen Macht, um die Waffe Argus, ein Champion des Untoten Fleisches, gegen ihn zu benutzen. Das war nicht richtig. Auch der Sieg, den Gaheris errang, war nicht richtig. Die Meute jubelte, doch wir konnten uns nicht im geringsten Freuen. Die Angst, das etwas schreckliches passieren würde, überkam mich. Und gerade, als Orathon den Tod Argus feststellte, trat es ein. Plötzlich fielen alle Edalphi zu Boden. Ein Schreck durchfuhr mich, und meine Gedanken rasten. War der Fluch der Edalphi eingetreten? Aber die Ratio war doch nicht befreit-oder?!! Erst später dämmerte es uns... Die Lebensenergie der Edalphi, die in einem großen Energiepool gesammelt wird, speist fünf Wesen. Und Argus war einer davon. Estaher de vo Canar, eine Alte Herrscherin, die anscheinend den Weltenbrand überdauerte und nicht geschlafen hatte (d.h. Viel mächtiger als unsere Alten Herrscher ist) erschien und drohte der Nyame Kashalee mit dem Tod, wenn sie den Fluch der Edalphi nicht lösen würde. Die neuesten Vermutungen besagen, dass die fünf Wesen, die durch diesen Fluch Unsterblichkeit erlangten, Estaher, Argus, Marien, Lisa (alle drei angeblich Kinder von Estaher) und das Goldene Kind sind. Nachdem das Goldene Kind die Seele des Landes ist, fürchten wir ein wenig die Auflösung des Fluches.

Am Erztag standen Quai und Tivar Khar'assil gemeinsam Wache bei der Waage, damit die Wahl gerecht und so anonym wie möglich vonstatten ginge. Scharren der Siedler kamen, um sich an der Wahl zu beteiligen. Und dennoch waren es so wenige. Während der Wahl gab es auch einen Aufmarsch aller Lager, die gesamte Wiese vor der Waage war mit Kriegern und Bannern übersät. Grund war die Schließung des Sphärenriss, wenn ich mich Recht erinnere. Die Auswertung zeigte eindeutig, das unsere Überzeugungsarbeit von Erfolg gekrönt war, die überwiegende Mehrheit stimmte für die schnellstmögliche Öffnung des Siegels. Zwar waren bei der Auswertung der Wahl drei Avatare und eben so viele Nyamen zugegen, doch diese stürmten zu ihren eigenen Lagern, als riesige Truppen des Untoten Fleisches und des Schwarzen Eises angriffen. Die Almahandra erkannte die Gefahr sofort, und die Tivar Khar'assil liefen so schnell ihre Beine sie trugen zurück zum Eheren Tor. Und obwohl wir rechtzeitig waren, obwohl die Naldar uns zur Hilfe eilten, waren wir zu wenig, so viel zu wenig. Das Schwarze Eis brauchte nur eine ihrer Truppen auszusenden um uns aufzuhalten. Wir mussten hilflos zusehen, wie Argus mithilfe eines Magiers aus Ain Schwefelnis' Hofe durch das Tor dem Siegel der Ratio entgegen schritt. Nachdem der Donnerstag ein so guter Tag war, Athariot befreit und zwei Champions vernichtet, waren Freitag und Samstag umso schlimmer. Knapp davor, unsere Hoffnung zu verlieren, verarzteten wir Töchter der Tugend die Wunden unserer Schwerter. Yael brachte mir anhand Mandrid's Rippenbruch bei, wie man diesen behandelt. Nachdem noch nicht aller Tage Abend war, und der Orden noch Arbeit zu verrichten hatte, marschierten wir ins Wasserlager, um auf Avatar Aquas' Geheiß hin Paktierende der öligen Pestilenz zu richten. Die Situation eskalierte, die Siedler des Wasserlagers lehnten sich gegen uns auf, stellten unsere Rechtmäßigkeit als Richter und den Avatar Aquas selbst in Frage. Um ein weitläufiges Blutbad zu vermeiden, entschlossen wir uns die Hinrichtung außerhalb des Lagers zu vollziehen. Goldmund wurde geköpft, da sie eindeutig schuldig war – sie versicherte, paktiert zu haben, und es wieder tun zu wollen – die anderen bekamen eine mildere Strafe, da Aqua im Namen seines Lagers darum bat. Wir zogen schlussendlich ab, mit der Angst, dass die Siedler vom wahren Glauben abkommen würden und uns, die bedingungslosen Diener der Elemente, als „Bösewichte“ ansehen würden. Doch unsere Angst war unbegründet. Nach und nach kamen unsere Verbündete, die Elementarvölker, die Archonten und Nyamen und all jene unter dem Banner der Eisernen. Noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich darüber berichte. Wir waren mindestens 500 Mann auf dem Feld. Sie alle waren gekommen, um uns zu „schützen“, um zu zeigen, dass sie eisern im Glauben an die Elemente und an uns sind. Dieser Moment war schlichtweg episch. „Wir sind EISERN!“

Dienstag, 26. Juni 2012

Jenseits der Siegel 2012

 
Irgendwie witzig. Ich war vier Tage auf einem tollen Convent und kann mich an die Hälfte nicht mehr erinnern. Nein, nicht weil ich gesoffen hab xD Einfach so. Werde trotzdem versuchen, es so chronologisch zu rekonstruieren wie's halt geht. Da ich ja nicht mehr in Wien wohne fuhr ich dieses Mal schon Samstag Abends los, und hinter mir die Sinnflut (Es hat wirklich wie aus Kübeln geschüttet!). In Wien hatte ich auch gleich schon viel zu tun, Sonntags besuchte ich mit Großonkel, -tante und Schwester Schönbrunn, war sehr interessant und auch schön :) Danach mit Sarah im Cafè Neko, sowas von süß :) Leider gab es kaum noch Nachspeisen, die haben so einen Andrang das zu dieser späten Stunde nichts mehr da war. Im Übrigen folgen Bilder, wenn ich einmal Zeit dazu habe. Montags ging ich arbeiten... ehm ich ging ins LGZ um meine ehemaligen Kollegen zu besuchen. War ganz nett und nostalgisch. Mittags traf ich mich mit Ally und wir gingen fein essen. War echt lecker dort! Danach schmuggelte sie mich beim Schriftenworkshop ihrer Vorlesung, der war toll. Haben mit Hieroglyphen, Runen, Keil-, Kurrent- und Brailleschrift schreiben können. Daheim noch das letzte Zeug nähen, Dienstags einkaufen gehen und dann ging die ewig ewig ewig lange Fahrt los. Waren insgesamt (Hin- und Rückfahrt) 3 Mal Mäcci und einmal Burger King. Man kanns auch übertreiben!! Haben Christophs Schwester + Familie besucht, waren voll lieb alle zam :) Am Mittwoch Nachmittag um ca 14 Uhr schafften wir es endlich, auf der Location anzukommen. Boah das war ne Arbeit, echt jetzt XD (und ich war nur Mitfahrer xD)

Mein Charakter, Johanna vom Kirschenhain, tauchte ja schon auf dem letzten Spiel auf, und ihre Geschichte kann man ein paar Posts darunter nachlesen. Mittwoch geschah noch nicht sehr viel, wir reisten IT an, spielten ein wenig unsere Charaktere aus und lernten so die anderen halbwegs besser kennen. Ich ging relativ früh schlafen, zwischen 12 und 2 meistens, außer Samstag, aber das schreib ich später noch. In der Früh machte Ally mir immer eine andere Frisur :3 Wir wurden auch gleich IT geweckt, als Estus mit seiner Trommel zur Morgenandacht schlug. Nach dem dritten Mal versammelten sich die bereits wachen Tivar Khar'assil und wir beteten zu den Elementen. War sehr schön stimmig :) Am ersten Tag verließ ich das Lager kaum, ich unterhielt mich viel mit den Werkmeistern sowie Lovis, der schwangeren zweiten Tochter der Tugend. Die anderen waren alle nicht mitgekommen, leider. Wenn ich Zeit hatte, bearbeitete ich ein Stück Stoff und versuchte mir ein Töchter der Tugend Wappen zu sticken. Am Tage gab man uns die Aufgabe, uns mit dem Edalphi zu beschäftigen und mehr über ihre Einstellung gegenüber den Fluch und unsere Lösung, Genozid zu betreiben, zu erfahren. Ja, sie und die Tivar Khar'assil beschlossen einen Pakt, ein Bündnis, das besagte, dass sie Verbündete im Kriege wären und wir sie alle töten wenn die Ratio erwacht, und noch nicht widerlegt wurde dass das gesamte Volk ihr dann in die Hände fiele. Abends fand dann auch die Besiegelung und die Segnung des Bündnisses statt. Es waren viele Leute anwesend, aber als sehr störend empfand ich den roten Codex, die eine Art Gegenveranstaltung genau auf der Kreuzung neben unserem Lager betrieben. Das war ärgerlich, weil die so laut waren! Jedenfalls haben alle anwesenden Archonten und Nyamen ihren Segen gegeben (Ignis' Leute waren beschäftigt) und es gab nen Massen Schwur wegsm Eisernen Eid. Der dient dazu, dass die Menschen schwören den fünf Sakralen Elementen zu dienen und nicht eher zu ruhen, bis alle Verfemten vernichtet sind. Alle Eisernen Glaubens einen wir dann unter dem Banner. Es wurden auf dem kurzen Convent schon beträchtlich viele mehr. Gerüchte über eine Schwarzes Eis – Armee kursierten schon den ganzen Tag umher, und nachdem wir einmal sinnlos in eine nicht vorhandene Schlacht zogen ließen wir es diesmal gleich bleiben, zumal es stockdunkel war.

Am zweiten Tage wurde bei der Morgenandacht den Toten gedenkt. Ich durfte als erstes in Erinnerung an Helian Funkensturm etwas sagen. Die Totenrede für Leomir Greifenkind war aber ungleich epischer und fesselnder. Vormittags schlenderte ich mit den Werkmeistern und Lovis durch die Zeltstadt, ich fand viele schöne Dinge die mir gefielen. Verschlüsse für meinen Umhang, ein goldenes Stickgarn und eine hübsche schwarze Haarnadel mit einer Blume drauf. Für Terra ;) Um die Mittagsstunde wollte Mandrid unbedingt missionieren gehen, da ich mich aber schon sehr auf den Kräuterkunde Unterricht in der Volksschule Steinbrück (ich weiß den Namen echt nicht mehr) gefreut hatte, lies ich ihn mit Lovis alleine ziehen. Später erfuhr ich dann, dass ihre Mission frühzeitig abgebrochen wurde, da es einen Zwischenfall bei dem Portal gab, wo die Hilfe der Ewigen Schwerter gebraucht wurde. Unsere Truppen kämpften bis in die Nacht, die Nachrichten drangen nur vereinzelnd und zusammenhanglos zu uns vor. Es hieß, sie wollten nach A'shan gehen, doch wurde das Portal fehlgeleitet und von der Leere übernommen. Die Almahandra war für längere Zeit gefangen, was uns allen große Sorge bereitete. Als endlich alle wieder heimgekehrt waren, brachte die Almahandra schlechte Nachrichten mit. Leomir Greifenkind, den wir alle für tot glaubten, war im Geheimen noch am Leben. Er versuchte sich in der Luftebene zu regenerieren, mit Hilfe eines Ankers an einem geheimen Ort. Jedoch wurde dies verraten, und die Leere jagt Leomir jetzt. Seine fast beendete Regeneration wurde dadurch unterbrochen und wir wissen jetzt nicht mehr, wo wir ihn finden können. Wir hoffen, er schafft es trotzdem wieder zu uns zurückzukehren. Gleichzeit verbreiteten die Quai (üble Zeitgenossen, ich hatte zwar persönlich nichts mit ihnen zu tun, aber allein dieser eine Quai, der ständig mit Orathon stritt, war mir einfach zuwider. Außerdem befürwortet er den Pakt der 9... Häresie!) Geschichten über die Almahandra und die Tivar Khar'assil, die zwar nicht gänzlich gelogen waren, aber auf jeden Fall die Siedler gegen uns aufhetzen sollten. Deswegen musste Almahandra ihren treuen Eisernen Anhänger einen Teil ihrer Vergangenheit gestehen. Über eine verbotene Verbindung einer Quel'Assil und eines Alten Herrschers... Was für die Quai wie Frevel erschien, war für uns Eiserne nicht der Fall. Immerhin konnte die Almahandra, als Kind einer weit späteren Generation nichts für das „Verbrechen“ ihrer Ahnen. Wir waren alle froh, dass die Siedler das auch so sahen. Weitere doppelzüngige Geschichten gingen reihum, um die Siedler gegen uns aufzuhetzen, ich hoffe es war nicht von Erfolg gekrönt.

Der dritte Tag begann wieder mit dem Trommeln von Aestus. Die Morgenandacht verlief normal und ohne Zwischenfälle, diesmal war auch Alusei dabei. Im Laufe des Tages konnte sich Oranthon die Roter Codex Anhänger unterordnen, sie waren ganz begeistert von ihm. Ich wollte, nach einem kurzen Nachmittagsschläfchen, den Tanzkurs besuchen, auf dem ich mich seit jeher gefreut hatte – aber leider kam die Hochzeit des Ti'deons dazwischen. Nun war ich hin und hergerissen, ob ich an einem sozialen Event oder an einem Hobby teilnehmen sollte... Letztendlich wurde der Beginn der Hochzeit durch Zwischenfälle so weit nach hinten verschoben, dass sich locker beides ausgegangen wäre. Ich fühlte mich halt verpflichtet bei so einem außergewöhnlichem Ereignis unserer Bündnispartner anwesend zu sein. Immerhin finden Edalphi, dass eine Hochzeit Zeitverschwendung wäre. Meine Bemühungen, ihnen den Sinn selbiger zu erklären waren nicht sehr erfolgreich... es fiel mir doch schwer, sinnvolle Argumente zu finden. Die Hochzeit selbst war eigentlich schön, mit vielen Klischees und langen Reden ;) Goldener Kelch, weißes Band, zwei Ringe, Brot und Salz, Elementkerzen anzünden... alles war vertreten ;) Nach diesem freudigen Ereignis erreichten die Tumultartigen Zustände um ein paar dunkle Ignis-Kristalle, ihren Höhepunkt, und die Kriegstruppen zogen aus, um ein Ritual zu schützen. Es ging mit Unterbrechungen und Fehlschlägen durch ein Aerisportal an einen Ort, dessen Namen ich mir nicht merken konnte. Von der Schlacht bekam ich nicht viel mit, nachdem ein paar Ordensmitglieder verarztet werden mussten wurde meine gesamte Aufmerksamkeit von Aestus in Anspruch genommen. Den Armen hats schlimm erwischt... er hatte mir früher an dem Tag - in weiser aber unabsichtlicher Voraussicht – schon erzählt, wie ihn die Alpträume aus der Grauen Stadt und die unerfüllte Liebe zu unserer Edalphi Tochter der Tugend quälen. Dann traf ihn ein Fluch einer Vinshar, und er fühlte sich wieder in die Träume der Pestilenz zurückversetzt. Ich hatte Mühe, ihn überhaupt bei uns zu behalten, er driftete immer wieder in die Graue Stadt ab, oder wollte an die Front, weiter kämpfen. In seinem Zustand konnte ich ihn natürlich nicht gehen lassen. Als es besser wurde, traf ihn die Hiobsbotschaft... ich sah die Gefahr, konnte mich aber nicht entscheiden, ob ich verhindern sollte, dass Alnock ihm davon erzählt. Irgendwann hätte er es sowieso erfahren...? Yael, seine Edalphi, hatten ihren ersten Kuss an Otassio gegeben. Dieser durfte dadurch weiterleben, aber Yael musste ihr Liebstes dafür aufgeben. Wie ich später erfuhr, war das Aestus... also hätte es womöglich doch eine Chance für die beiden gegeben, denn man sagt zwar, Edalphi kennen keine Liebe, aber Mirabell hatte Alusei auch dazu gebracht, zu Heiraten. Seine Lebenserwartung war zwar um einiges länger als die der anderen, trotzdem war es eine Sensation in dem Elementarvolk Magicas. Ich kann nur froh sein, dass Aestus überhaupt mit uns zurück ins Lager ging. Er wäre am liebsten gleich nach A'shan zurück, um dort vor dem Ehernen Tor zu sterben. Die Almahandra redete später an diesem Abend mit ihm... ich hoffe, er kriegt sich in den Griff, aber aus meiner Sicht aus ist er ein geistiges Wrack, es gibt kaum noch Hoffnung... und ich habe versagt. Es hat mich wirklich hart getroffen, dass ich nichts erreicht hatte mit meinen Worten. Ich war doch dazu da, unseren Ewigen Schwertern, die tapfer für uns kämpfen, seelische Unterstützung zu geben!! Ich hatte Glück, dass Valbrannar Zeit hatte, um sich meiner anzunehmen... der äußerlich harte und wilde Barbar hatte auch eine sanfte Seite. Es war mir eine Ehre, diese kennenzulernen.

Später, es war schon fast Nacht, leistete Darius den Schwur, um als ewiges Schwert an Ophaliots Tafel aufgenommen zu werden. Wie Almahandra und Orathon bestätigten, war es dieses mal sehr knapp... Darius wäre fast an seiner Schuld gestorben. Wir alle bangten um sein Leben, und waren danach umso glücklicher, dass er jetzt ein vollwertiges Mitglied ist :) Zur Feier des Tages ging es in den Osten, wo uns die Pressgang wieder bestens unterhielt. „Rum! - Ja klar! - Rum!! - Ja klar ;)“ Lodrik, der neueste TK-Anwärter, begleitete mich diesen Abend lang. Es war sehr lustig, nach dem langsamen IT-OT Wechsel im TK-Lager, den eine zumindest besoffen wirkende Almahandra/Franzi einleitete „Do the F*ckening!“ (Was auch immer das bedeutet) machten wir einen Ausflug ins Westlager. Wir mussten erschrocken feststellen, dass das „Party-Lager“ IT feierte!! Lustigerweise hatte ich genau das vorhergesagt, schade dass Lodrik nicht mit mir wetten wollte ;) Nachdem es dann doch schon um 4 zum dämmern begann, kroch ich um 5 langsam in mein provisorisches Bett. Eigentlich war ich, wie die letzten drei Abende, überhaupt nicht müde... aber draußen gab es auch nicht mehr viel zu erleben, also blieb mir nichts andres übrig.

Die Heimfahrt war laaaannng.... Fand es toll die ganzen Leute mal wieder zu sehen, es ist doch iwie seltsam Freunde zu haben, die man nur als erfundene Figur kennt … ;) Leider hab ich mit Matze kaum was spielen können (mein Haupt-anspiel-Char vom letzten Jahr), wir hatten IT nicht viel miteinander zu tun. Naja, vielleicht nächstes Mal! Er hatte aber diesmal Frau + Kind dabei, die waren auch sehr süß! Vor allem die Szene mit ihrem ausgefallenen Zahn und der Nyame des Westens, Siobahn, die ich zufällig beobachtete, wird mir in Erinnerung bleiben – Siobhan hat echt alles, was eine Nyame braucht, Würde, Freundlichkeit Volksnähe und das Talent, das richtige zu tun. Ich hatte Glück, dass Christoph lang genug aushielt, sodass ich gar nicht fahren musste. Hockte hinten auf dem kleinen bisschen Platz das mir geblieben war (Foto folgt xD). Es war nebenbei bemerkt erstaunlich, wie viele Leute mir gerade in meiner Abwesenheit schrieben. Carmen gleich zwei mal, Dani, Verena und Andi luden mich unabhängig voneinander ein... und kaum war ich wieder online, schrieben mich zwei Leute an, mit denen ich seit Ewigkeiten nicht mehr gechattet hab. Was fürn Zufall ;) Ich war sehr froh wieder daheim zu sein, aber die ganze Woche war trotzdem toll, ein schöner Urlaub <3

Freitag, 20. April 2012

Ordinary Day

Phu, also eigentlich wollt ich hier mächtig auf den Putz haun und voll Frust ablassen - aber dann wurde ich in der Arbeit durchs ganze Haus gejagt und hab meine Aggressionen abgebaut xD
Find ich jetzt eh besser, solang sie nicht wieder kommen *bös schau* Ich bin ein liebes Mädchen ._. (Tobi is a good boy!!!) deswegen mag ichs gar nicht, wenn ich schlecht drauf bin. Würd am liebsten jemanden Zamschrein, bitchslappen oder die Einrichtung zerstören. Sollt ich dann doch lieber daheim machen als auf der Arbeit *hihi* *unschuldig schau*
Nja Nja der Grund für meine Ungemütlichkeit ist eins der drei Dinge, die ich am meisten hasse - Ungewissheit!! (die andren zwei sind Ungerechtigkeit und Ignoranz, falls es wen interessiert xD und elektronische Dinge die nicht funktionieren. *PC tret* *hust*) Ja okay, ich hab mitgekriegt, ich hab was falsch gemacht, aber die Reaktion darauf ist mir unerklärlich. Ich finde, das war ne Kleinigkeit, etwas was ich halt gesagt hab während ich jemandem erzählt hab wie's mir geht (Tschuldige dass ich nicht allein auf der Welt bin und meistens andere Leute in diesen Erzählungen vorkommen... -.-). And therefore... Ich versteh nicht, was daran so schlimm war, aber es will mir auch niemand erklären! Ich weiß grad gar nicht was los is -.- Dabei lief grad alles so "super" - zumindest gabs im näheren Freundeskreis und in der Familie keine Dramen in den letzen paar Wochen xD Und ich will doch nur dass niemand bös auf mich is. Das ertrag ich gar net :/ Abgesehen davon, es is immer so schwierig wenn jemand schlecht auf wen anderen zu sprechen ist, find ich halt. Dann weiß ich nie wie ich mich verhalten soll, weil naja, wenn jemand beleidigt ist, dann redet der ungern mit der Person auf die er beleidigt ist xD Außer jemand will seine Agressionen durch Beschimpfungen loswerden. Dann sucht der/diejenige (scheiß gendering XD) eben solche Personen auf, ne?

Uhm.. irgenwas wollt ich hier noch loswerden ^^ Aber ich hab glatt vergessen was. Blubb... Blubb... *Bildschirm anstarr* ah, wenn ich wichtige Gespräche führen möchte dann zipfts mich an wenn ich in der Arbeit sitz und nichts dergleichen tun kann. Ist sicher verständlich, oder?
ich überlege gerade die Sinnhaftgkeit des Bloggens... das schlimme ist, Emil's Blog "Sinnhaftigkeit ist Langweilig" macht viel mehr Sinn als meiner D: ich schreib hier eigentlich nur müll rein. Für Fotos hab ich 1. keinen Fotoapparat und 2. Facebook. Das ist soweiso schon mit nem Tagebuch gleichzusetzen, d.h. da kommt auch jeder Müll rein. Und ganz private Sachen schreibt man auch nicht in den Blogg, den alle lesen können. Also was tu ich hier eigentlich? Ich vergäude die wertvolle Zeit von Leuten, die zufällig diesen Blog lesen mit Nonsense *muhahahahaha* Hia, Spaß beiseite, ich hoff das klärt sich bald und möglicherweise schaff ichs auch irgendwann nicht ständig Leuten auf den Schwanz zu treten. Das ist anstrengend.

Montag, 13. Februar 2012

It's not fair...

Findet es nicht fair, wie ein gewisser jemand mit ihr umgeht.
Ja, ich hab nen Fehler gemacht, oder auch zwei, aber ich möchte doch wenigstens die Chance haben, das zu klären!! Und zwar von Angesicht zu Angesicht.
Ich versteh nicht, wie du mir diese ganzen Vorwürfe machen kannst, wo doch so vieles darin auch in die andere Richtung funktioniert! Genauso wie du nicht alles, was ich tue, verstehen kannst, kann ich nicht alles verstehen, was du tust! Ich kann mich nicht 100 % in dich hineinversetzen, und du dich auch nicht in mich!
Nach der Zeit, die wir befreundet waren, dachte ich, dass du mich auch ein wenig verstehst. Sagtest du nicht, wenn du mir soviel bedeuten würdest, müsste ich wissen, was du in der und der Situation empfindest, vor was du Angst hast und welche Fehler du machst? Sollte das dann nicht umegekehrt genauso sein? Solltest nicht auch du meine Fehler soweit kennen, wenn ich dir was bedeutet hätte? Was ich hier hinzufügen möchte: Wiederholte Fehler schützen vor Strafe nicht, versteh mich nicht falsch. Ich nehme meine Konsequenzen an und versuche, daraus zu lernen. Aber diesmal... mir fehlen die Worte! War es wirklich so hart, dass du mich derartig quälen musst?! Wenn ja, es tut mir wirklich ehrlich leid, du kannst mir glauben, dass ich nichts derartiges beabsichtigt habe!
Ich hab dir gesagt, was mich stört, ich hab mich harsch ausgedrückt, es tut mir leid. Danach hab ich versucht, mich zu verteidigen, und dich zu besänftigen. Ich hatte nicht erwartet, dass es so hart rüber kommt. Ich dachte niemals auch nur im Traum daran, dass es SO schlimm wäre. Ich wollte nichts böses. Ehrlich.
Du hast geschrieben, es hat Dich hart getroffen... weil Du mich so gern hattest. Deswegen hast Du auch so harsch zurück geschrieben, oder? Weil ich Dich gern habe, hat mich Dein Verhalten, egal wie es gemeint war, hart getroffen, und ich war bös zu dir. Du hast mich gern, und dadurch hat Dich mein Verhalten hart getroffen und Du hast wiederum sehr bös darauf reagiert... es stimmt doch so, oder?
Es tut mir leid, was ich gesagt habe, es tut mir leid, dass ich ein Mensch bin, der viele Fehler macht und emotional ist... Und ich hoffe doch sehr, dass unsere Freundschaft nicht so filigran ist, dass sie durch einen Steinwurf zerbricht.